{"id":10515,"date":"2026-03-11T08:50:54","date_gmt":"2026-03-11T07:50:54","guid":{"rendered":"https:\/\/buechertanz.de\/?p=10515"},"modified":"2026-03-11T13:15:07","modified_gmt":"2026-03-11T12:15:07","slug":"das-schicksal-der-herzogin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/buechertanz.de\/?p=10515","title":{"rendered":"&#8222;Das Schicksal der Herzogin&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>von Johanna von Wild<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>[Werbung*]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">_ _ _ <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-vertically-aligned-center\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"286\" height=\"445\" src=\"https:\/\/buechertanz.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Das-Schicksal-der-Herzogin.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-10516 size-full\" srcset=\"https:\/\/buechertanz.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Das-Schicksal-der-Herzogin.jpg 286w, https:\/\/buechertanz.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Das-Schicksal-der-Herzogin-193x300.jpg 193w\" sizes=\"auto, (max-width: 286px) 100vw, 286px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p style=\"font-size:11px\"><strong>Bibliografische Angaben:<\/strong><br>Erscheinungsdatum: 11. M\u00e4rz 2026<br>Verlag: Gmeiner<br>Ausgabe: Paperback &amp; eBook<br>ISBN:&nbsp;978-3839280546<br>Seitenanzahl: 432 Seiten<br>Preise: 17,00\u20ac (Paperback), 12,99\u20ac (eBook)<br><br><strong>Klappentext:<\/strong><br><em>&#8222;Sibylla von Anhalt w\u00e4chst Mitte des 16. Jahrhunderts unbeschwert auf Schloss Dessau auf, teilt das Interesse ihrer Stiefmutter an Heilkr\u00e4utern und heiratet Friedrich von M\u00f6mpelgard. F\u00fcr beide ist es eine Liebesheirat und die Familie w\u00e4chst schnell. Doch bald tr\u00fcbt sich das Gl\u00fcck. Als Friedrich Herzog von W\u00fcrttemberg wird, kommt es nicht nur zwischen den Eheleuten, sondern auch mit den Landst\u00e4nden zu Spannungen. Sibyllas einzige Lichtblicke sind die Arzneikammer und die heimlich erbl\u00fchende Liebe zum Arzt von St. Catharina.&#8220;<\/em><br><br><strong>Homepage:<\/strong><br><a href=\"https:\/\/www.johanna-von-wild.de\/news\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.johanna-von-wild.de\/news\/<\/a><br><br><a href=\"https:\/\/www.gmeiner-verlag.de\/buecher\/titel\/das-schicksal-der-herzogin.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.gmeiner-verlag.de\/buecher\/titel\/das-schicksal-der-herzogin.html<\/a><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p style=\"font-size:11px\"><strong>Hinweise:<\/strong><br><em><em>\u2013 Das Buch durfte ich freundlicherweise testlesen. Au\u00dferdem habe ich von der Autorin ein Frei-Exemplar erhalten. Ganz herzlichen Dank daf\u00fcr!<br>\u2013 Ich habe f\u00fcr diese Rezension von der Autorin und\/ oder dem Verlag keinerlei finanzielle Gegenleistung bekommen, sie spiegelt mein pers\u00f6nliches Leseempfinden wieder.<br><\/em>\u2013 Aufgrund der Gegenleistung in Form eines Frei-Exemplars und der ausdr\u00fccklichen Leseempfehlung kennzeichne ich diese Rezension als&nbsp;<strong>WERBUNG<\/strong>.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">_ _ _ <\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"599\" height=\"747\" src=\"https:\/\/buechertanz.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Das-Schicksal-der-Herzogin_01_komp.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-10517\" style=\"width:343px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/buechertanz.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Das-Schicksal-der-Herzogin_01_komp.jpg 599w, https:\/\/buechertanz.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Das-Schicksal-der-Herzogin_01_komp-241x300.jpg 241w\" sizes=\"auto, (max-width: 599px) 100vw, 599px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">_ _ _ <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap has-small-font-size\">Das Buch <em>&#8222;<strong>Das Schicksal der Herzogin&#8220;<\/strong><\/em><strong>&nbsp;<\/strong>von Johanna von Wild spielt im ausgehenden 16. und beginnenden 17. Jahrhundert und entf\u00fchrt die Leserinnen und Leser an den glanzvollen, aber auch mitunter gnadenlosen Hof von&nbsp;W\u00fcrttemberg. Die Geschichte begleitet das Leben der jungen&nbsp;Sibylla von Anhalt, die durch ihre Heirat mit Herzog Friedrich I. in einer Welt voller politischer R\u00e4nkespiele, pers\u00f6nlicher Entbehrungen und medizinischer Entdeckungen zu Hause ist.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Es gibt B\u00fccher, die liest man, und es gibt B\u00fccher, die erlebt man hautnah. Johanna von Wild hat es auch mit ihrem neuen Buch wieder einmal geschafft, dass ich das Gef\u00fchl hatte, Geschichte nicht nur zu betrachten, sondern mitten im Geschehen am Stuttgarter Hof des 16. Jahrhunderts zu sein.\u00a0<br>Im Zentrum steht\u00a0Sibylla von Anhalt (1564\u20131614), die sp\u00e4tere Herzogin von W\u00fcrttemberg. Selten ist mir eine historische Figur so schnell ans Herz gewachsen. Um die politischen Verbindungen zwischen Anhalt und W\u00fcrttemberg zu festigen, heiratete sie mit gerade einmal 16 Jahren den fast zehn Jahre \u00e4lteren Friedrich I. &#8211; und das aus anf\u00e4nglicher und gegenseitiger Liebe. Sibylla ist unglaublich sympathisch und so glaubhaft gezeichnet, dass ich im gesamten Verlauf der Handlung mit ihr mitgefiebert habe. Es gab Momente, da h\u00e4tte ich sie am liebsten einfach nur fest gedr\u00fcckt. Sie nimmt vieles hin, doch Johanna von Wild macht deutlich, dass Sibylla in der damaligen Zeit oft keine andere Wahl blieb. Besonders fasziniert hat mich ihre historische Rolle als\u00a0heilkundige\u00a0Herzogin. Ihr gro\u00dfes Interesse an der Heilkunde und Pharmazie, das sie sp\u00e4ter in ihrem ber\u00fchmten Lustgarten in Leonberg auslebte, war f\u00fcr mich wie ein innerer Ausbruch aus den starren, oft erstickenden Konventionen des Hoflebens. <br>Ein pers\u00f6nliches Highlight ist f\u00fcr mich die fiktive Figur\u00a0Ava, Sibyllas engste Vertrauensperson und &#8222;Milchschwester&#8220;. Ava fungiert wie ein Bindeglied zwischen uns Lesenden und der Herzogin; durch ihre Augen wird Sibyllas stoisches Ertragen der Dem\u00fctigungen durch ihren Ehemann Friedrich I. erst so richtig greifbar. Friedrich wird hier als das dargestellt, was er wohl auch historisch war: Ein egozentrischer, oft r\u00fccksichtsloser Herrscher. Er bildet den perfekten Gegenpol zur empathischen Sibylla, die sich trotz der 15 Kinder, die sie ihm gebar, nie in der reinen Mutterrolle verlor, sondern sich stets ihren Intellekt bewahrte.<br>Der Schreibstil von Johanna von Wild ist gewohnt lebendig, farbenfroh und absolut mitrei\u00dfend. Von Sibyllas schicksalhafter Geburt in Bernburg \u00fcber die prachtvolle, aber k\u00fchle Hochzeit in Stuttgart bis hin zu ihrem Witwensitz in Leonberg: Ich sp\u00fcrte in jeder Zeile die fundierte Recherche. Die Autorin verkn\u00fcpft die biografischen Fakten, wie Sibyllas Einsatz f\u00fcr die Armen und Kranken, meisterhaft mit einer fesselnden, unvergesslichen und teilweise fiktiven Geschichte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Vielen Dank f\u00fcr dieses lesenswerte und lehrreiche Lesevergn\u00fcgen.&nbsp;Und auch ein herzliches Dankesch\u00f6n, dass ich dieses Buch testlesen durfte.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-vertically-aligned-center\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"571\" height=\"717\" src=\"https:\/\/buechertanz.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Das-Schicksal-der-Herzogin_02_komp.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-10518 size-full\" srcset=\"https:\/\/buechertanz.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Das-Schicksal-der-Herzogin_02_komp.jpg 571w, https:\/\/buechertanz.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Das-Schicksal-der-Herzogin_02_komp-239x300.jpg 239w\" sizes=\"auto, (max-width: 571px) 100vw, 571px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"has-drop-cap has-small-font-size\"><strong>Fazit: <em>\u201eDas Schicksal der Herzogin\u201c<\/em> von Johanna von Wild ist ein tief bewegender Roman \u00fcber eine starke Frau, die trotz aller Widerst\u00e4nde (und eines schwierigen Ehemanns) ihren Weg suchte und in der Medizin ihre Bestimmung fand. Eine absolute Leseempfehlung f\u00fcr alle, die gerne in reale Schicksale vergangener Zeiten ein- und abtauchen &#8211; unbedingt lesen!<\/strong><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:11px\"><strong>*<\/strong><em>Ich habe f\u00fcr diese Rezension von der Autorin keinerlei finanzielle Gegenleistung bekommen, sie spiegelt mein pers\u00f6nliches Leseempfinden wieder. Aufgrund der Gegenleistung der Autorin in Form eines Frei-Exemplars, muss diese Rezension als Werbung gekennzeichnet sein.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">_ _ _ <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Johanna von Wild [Werbung*] _ _ _ Bibliografische Angaben:Erscheinungsdatum: 11. M\u00e4rz 2026Verlag: GmeinerAusgabe: Paperback &amp; eBookISBN:&nbsp;978-3839280546Seitenanzahl: 432 SeitenPreise: 17,00\u20ac (Paperback), 12,99\u20ac (eBook) Klappentext:&#8222;Sibylla von Anhalt w\u00e4chst Mitte des 16. 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