von Dominic Armbruster
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Bibliografische Angaben:
Erscheinungsdatum: 22. Dezember 2025
Verlag: BOD
Ausgabe: Taschenbuch & eBook
ISBN: 978-3695127580
Seitenanzahl: 388 Seiten (TB), 330 Seiten (eBook)
Preise: 15,99€ (TB), 03,99€ (eBook)
Klappentext:
„Pflegefrei – Meine Reise durch Südamerika ist eine poetische Erzählung über Aufbruch, Veränderung und die Suche nach Sinn. Nach Jahren im Klinikalltag beginnt eine Reise, die zu einer inneren Bewegung wird – fort von Erschöpfung, hin zu Freiheit, Begegnung und einem neuen Blick auf das Leben. Zwischen Staunen und Zweifel entsteht ein stilles Reisetagebuch über Mut, Menschlichkeit und die Kraft des Innehaltens. Ein Buch für alle, die spüren, dass jede Reise – ob durch die Welt oder zu sich selbst – mit dem Mut beginnt, loszugehen.“
Kontakt:
https://www.instagram.com/pflegefrei/
Hinweis:
– Ich habe für diese Rezension vom Autor keinerlei Gegenleistung bekommen, sie spiegelt mein persönliches Leseempfinden wieder – das eBook habe ich mir selbst gekauft.
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Vom stressigen Krankenhausdienst direkt in die Weite der Anden: Das Buch „Pflegefrei – Meine Reise durch Südamerika“ von Dominic Armbruster ist eine Einladung zum Innehalten. Ich selbst bin keine Weltenbummlerin, doch ich habe jede Seite dieser klugen Erzählung genossen.
„Vielleicht suchen wir alle nur einen Ort, an dem uns jemand erwartet – auch wenn wir ihn erst unterwegs erkennen.“
[Kapitel 2: Ecuador, Seite 67]
Eigentlich lese ich nur sehr selten Reiseberichte. Doch als der Autor Dominic Armbruster mich persönlich auf sein Buch „Pflegefrei – Meine Reise durch Südamerika“ aufmerksam machte, sprach es mich sofort an. Obwohl ich mich bisher kaum mit Südamerika beschäftigt hatte, weckte der Klappentext meine Neugier – und ich bin froh, dass ich mich auf dieses literarische Abenteuer eingelassen habe.
Was mich besonders beeindruckt hat, ist die perfekte Balance dieses Reiseberichts: Dominic Armbruster versteht es meisterhaft, die äußeren Eindrücke des Kontinents mit seiner eigenen inneren Wandlung zu verweben. Es ist nicht nur ein Bericht über fremde Orte, sondern eine poetische Erzählung über den Abschied vom kräftezehrenden Klinikalltag und die Suche nach Freiheit.
Ich hatte beim Lesen das Gefühl, direkt an seiner Seite zu sein. Es war wunderbar mitzuerleben, wie er durch die Erlebnisse gereift ist, wie er Momente des Innehaltens zelebriert und wie sich sein Blick auf das Leben verändert hat. Das gesamte Buch wirkt wie eine Einheit, die die Leser und Leserinnen mitnimmt auf einen Weg voller Mut und Menschlichkeit.
Obwohl das Buch mich nicht dazu drängt, nun selbst den Rucksack zu packen und die Welt zu bereisen, hat es mich doch zum Nachdenken angeregt. Vor allem aber war es für mich eine wunderbare, wohltuende Auszeit vom Alltag. Dominic Armbruster hat es geschafft, mich für ein Genre zu begeistern, das ich bisher vernachlässigt habe.
„Und während der Bus weiterfuhr und ich die Augen schloss, wurde mir bewusst, wie weit ich gereist war – und wie leicht man vergessen kann, dass diese Reise nicht aus Fernweh entstand, sondern aus einem Schmerz, der tief saß und lange schwieg.“
[Kapitel 2: Peru, Seite 184]
Danke für dieses wunderbare und nachklingende Leseerlebnis.

Fazit: Das Buch „Pflegefrei – Meine Reise durch Südamerika“ von Dominic Armbruster ist weit mehr als eine Aneinanderreihung von Reiseetappen – es ist ein Plädoyer für den Mut, die eigenen Grenzen zu verschieben. Dieser Reisebericht hat mir ein neues Genre eröffnet, mich völlig überrascht und mich mit seiner ehrlichen Art tief berührt. Wer eine Geschichte sucht, die den Kopf ausschaltet und das Herz öffnet, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Sehr empfehlenswert!
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