„Rosen im Asphalt“

von Felicitas Fuchs

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Bibliografische Angaben:
Erscheinungsdatum: 13. Mai 2026
Verlag: Heyne
Ausgaben: Paperback & eBook
ISBN: 978-3453442962
Seitenanzahl: 416 Seiten
Preise: 17€ (PB), 15,99€ (eBook)

Klappentext:
„Linda kommt 1956 in einem Hamburger Krankenhaus zur Welt. Ihre Mutter lässt sie dort schon kurz nach der Geburt zurück. Das Mädchen wächst bei den Großeltern und in Heimen auf, in Armut und ohne Sicherheit, bis sie ein Zuhause findet, in dem sie gefördert wird. Im selben Jahr wird Irmi in Köln in geboren. Ihre Familie ist wohlhabend, aber ihre Mutter ist krank und überfordert. Daher kommt sie zunächst zu Verwandten ins Ausland. Als der Vater sie sechs Jahre später zurückholt, spricht Irmi kein Deutsch und fühlt sich in der eigenen Familie fremd. Zwei Mädchen aus Welten, die gegensätzlicher kaum sein könnten. Doch als Irmi Linda in einem dramatischen Moment das Leben rettet, werden sie unzertrennlich. Ihre Freundschaft trägt sie durch fünf Jahrzehnte bundesdeutscher Geschichte – geprägt von Verlusten, Hoffnungen und Neubeginnen.“

Homepage:
https://www.carla-berling.de

https://www.penguin.de/buecher/felicitas-fuchs-rosen-im-asphalt/paperback/9783453442962

Hinweis:
– Ich habe für diese Rezension von der Autorin/ dem Verlag keinerlei Gegenleistung bekommen, sie spiegelt mein persönliches Leseempfinden wieder. Das Buch habe ich mir selbst gekauft.

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In ihrem mitreißenden Roman „Rosen im Asphalt“ erzählt Felicitas Fuchs die ergreifende Lebens- und Freundschaftsgeschichte zweier Frauen vor dem Hintergrund von 50 Jahren bundesdeutscher Geschichte.

„Die Vergangenheit ändern wir nicht, aber wir können sie hinterfragen, versuchen zu verstehen, was falsch gelaufen ist, und dann können oder – besser – müssen wir entscheiden, wie wir weiterleben wollen. (…)“

[Seite 349, 38. Kapitel]

Es gibt Bücher, die liest man, und es gibt Bücher, die atmet und fühlt man mit jeder Faser seines Seins. Dieser Roman gehört definitiv zu Letzteren. Für mich ist dieses Buch ein absolutes Highlight … was für eine unvergessliche Geschichte!
Schon ab dem allerersten Satz war die Atmosphäre des Buches für mich so greifbar, so dicht und unheimlich einnehmend. Wahnsinn! Die Geschichte entfaltet sofort einen Sog, dem man sich nicht entziehen kann. Felicitas Fuchs wirft uns hinein in das Jahr 1956 und stellt uns zwei Mädchen vor, deren Startbedingungen im Leben gegensätzlicher kaum sein könnten: Linda, die in Hamburg direkt nach der Geburt im Krankenhaus zurückgelassen wird, in Heimen und bei den Großeltern in bitterer Armut aufwächst. Und auf der anderen Seite Irmi aus Köln, deren Familie zwar wohlhabend ist, die aber durch die Krankheit ihrer Mutter abgeschoben wird und bei ihrer Rückkehr nach Deutschland die eigene Familie wie Fremde erlebt.
Mich hat dieser Kontrast zwischen diesen beiden Kindheiten, aber zeitgleich auch die tiefen Gemeinsamkeiten, unheimlich berührt. Beim Lesen wurde mir schmerzhaft und intensiv bewusst, wie sehr die ersten Lebensjahre eines Menschen das gesamte weitere Leben prägen – völlig egal, aus welcher gesellschaftlichen Schicht man stammt.

Das absolute Herzstück des Buches ist die Bindung zwischen Linda und Irmi. Nachdem Irmi Linda in einem dramatischen Moment das Leben rettet, entsteht eine Verbindung, die mich tief bewegt hat. Es war für mich unendlich berührend zu sehen, wie sich die beiden Frauen im Laufe der Jahrzehnte nie aus den Augen verloren haben. Selbst als sie teilweise hunderte von Kilometern trennten und das Leben sie auf völlig unterschiedliche Pfade führte, blieb das Band zwischen ihnen unzertrennbar. Sie begegnen sich immer auf Augenhöhe, sie fangen sich in den dunkelsten Momenten gegenseitig auf. Wow… einfach nur wow! Diese bedingungslose Loyalität und Liebe zueinander hat mich fasziniert und berührt. 
Neben der emotionalen Tiefe der Charaktere hat mich der historische Rahmen absolut begeistert. Die historischen Hintergründe werden von der Autorin wahnsinnig gut in die laufende Handlung eingeflochten. Es wirkt an keiner Stelle trocken oder aufgesetzt. Stattdessen hatte ich während des Lesens wirklich das Gefühl, eine echte kleine Zeitreise durch fünf Jahrzehnte bundesdeutscher Geschichte zu machen. Man spürt den Wandel der Zeit, die gesellschaftlichen Veränderungen und durchlebt die Verluste, Hoffnungen und Neubeginne der Figuren hautnah mit.

Danke für dieses unvergessliche Leseerlebnis. 

Fazit: Das Buch „Rosen im Asphalt“ von Felicitas Fuchs ist stark, mitreißend und absolut unvergesslich … ich liebe dieses Buch einfach. Der wichtigste Gedanke, der mir nach dem Zuklappen des Buches im Gedächtnis bleibt, ist die Erkenntnis, wie wunderschön, wertvoll und unersetzlich eine echte, tiefe Freundschaft im Leben ist. Eine unvergessliche Geschichte, die ihr unbedingt lesen solltet.

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„Heimatsommer“

von Petra Durst-Benning

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Bibliografische Angaben:
Erscheinungsdatum: 29. April 2026
Verlag: Blanvalet
Ausgaben: Paperback & eBook
ISBN: 978-3764508920
Seitenanzahl: 448 Seiten
Preise: 18€ (PB), 14,99€ (eBook)

Klappentext:
„Fleur liebt das Leben in Goldberg. Nirgendwo ist es so schön und idyllisch wie in ihrer Heimat. Doch alles gerät ins Wanken, als ihre Mutter Helene stirbt und die Zukunft des Weinorts auf dem Spiel steht. Zusammen mit ihrer besten Freundin Eleonore beschließt Fleur, für ihre Stadt zu kämpfen. Goldberg soll richtig aufblühen! In Schwung kommen ihre Pläne allerdings erst, als Jean-Claude, Koch und vielgereister Weltenbummler, in die Heimat zurückkehrt. Plötzlich liegt Hoffnung in der Luft – und wird auch Fleurs Herz wieder eine Heimat finden?“

Homepage:
https://www.durst-benning.de/home.html

https://www.penguin.de/buecher/petra-durst-benning-heimatsommer/paperback/9783764508920

Hinweis:
– Ich habe für diese Rezension von der Autorin/ dem Verlag keinerlei Gegenleistung bekommen, sie spiegelt mein persönliches Leseempfinden wieder. Das Buch habe ich mir selbst gekauft.

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Das Buch „Heimatsommer“ von Petra Durst-Benning ist ein zeitgenössischer Roman und handelt von der Protagonistin Fleur, die nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter um die Zukunft ihrer geliebten Heimat, des idyllischen Weinorts Goldberg, kämpfen muss. Zusammen mit ihrer besten Freundin Eleonore und dem heimgekehrten Weltenbummler Jean-Claude versucht sie, das Dorf wieder aufblühen zu lassen. 

Dieser Roman hat mich von der ersten Seite an verzaubert. Die Atmosphäre im Weinort Goldberg war für mich direkt spürbar. Die Kulisse ist so bildhaft beschrieben, dass ich Fleur sofort verstehen konnte: Man merkt auf jeder Seite, wie sehr sie ihr Leben in dieser Heimat liebt und auch wie wunderschön dieser Ort und die Menschen dort sind.
Zugegeben: Zu Beginn hatte ich ein paar kleine Probleme, die vielen verschiedenen Figuren und Namen auseinanderzuhalten und immer wieder richtig zuzuordnen. Doch dieses Gefühl verflog schnell. Mit der Zeit wurden die Charaktere für mich zu richtig guten Freunden und Freundinnen, mit denen ich von Herzen mitgefühlt und mitgefiebert habe.
Die Geschichte selbst bietet die perfekte Mischung aus emotionaler Tiefe und absolutem Wohlfühlfaktor. Sie beginnt mit einem sehr traurigen Wendepunkt, als Fleurs Mutter Helene stirbt. Ab diesem Moment gerät alles ins Wanken, denn auch die Zukunft des gesamten Weinorts steht plötzlich auf dem Spiel. Was Petra Durst-Benning hier meisterhaft geschafft hat: Obwohl Helene nicht mehr da ist, bleibt sie durchgehend in der Geschichte präsent und treibt das Geschehen und die Gedanken der Menschen an. Das hat mich tief berührt.
Jean-Claude, ein vielgereister Koch und Weltenbummler, bringt eine ganz eigene Dynamik in die Geschichte. Anfangs wirkte er auf mich noch etwas undurchsichtig, aber er entwickelt sich schnell zu einem wunderschönen Teil der Handlung, der neue Hoffnung in den Ort und in Fleurs Herz bringt. 

Es ist eine Geschichte, die definitiv Kopf und Herzen bleiben wird. Herzlichen Dank für dieses wunderbare und inspirierende Lesevergnügen.

Fazit: Das Buch „Heimatsommer“ von Petra Durst-Benning ist für mich ein großes, inspirierendes Plädoyer für die Heimatliebe und den Zusammenhalt untereinander. Es zeigt auf berührende Weise, wie wichtig die eigenen Wurzeln sind, aber vor allem, wie viel man durch gemeinsames Engagement bewegen kann, um das Wertvollste zu bewahren – die Heimat. Ein sehr lesenswertes Buch. 

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„Sommersehnsucht und Glücksgefühle“

von Anja Saskia Beyer

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Bibliografische Angaben:
Erscheinungsdatum: 18. September 2025
Verlag: SP
Ausgaben: Taschenbuch, eBook & Hörbuch
ISBN: 978-3819431029
Seitenanzahl: 291 Seiten (TB), 251 Seiten (eBook)
Preise: 14,99€ (TB), 02,24€ (eBook)
Reihe: „Liebe auf Capri“, Band 03 von 03

Klappentext:
„Auf einer traumhaften Hochzeit auf Capri fühlt sich Ann als Single fehl am Platz. In Berlin hat sie gerade alles verloren – ihr WG-Zimmer, ihren Job als Grafikdesignerin, ihre Richtung. Auf der sonnendurchfluteten Insel bei ihren Schwestern hofft sie auf einen Neuanfang – irgendwo zwischen Zitronenduft, Meeresrauschen und vertrauter Nähe.
Doch gleich bei ihrer Ankunft begegnet sie einem geheimnisvollen Mann, der ihr nicht mehr aus dem Kopf geht. Zurückhaltend, rätselhaft – und mit eigenen Plänen für Capri. Der Journalist Phil und Ann geraten immer wieder aneinander. Und doch wächst da etwas zwischen ihnen – leise, widerspenstig, überraschend.
Als die beiden gezwungen sind, eine Nacht unter einem Dach zu verbringen, spüren sie das gefährliche Knistern. Doch beide kämpfen gegen ihre aufkommenden Gefühle.
Bald steht Ann vor einer Entscheidung: Schafft sie es, ihre Ängste zu überwinden und die Liebe zuzulassen – oder verliert sie ihre Chance auf Glück für immer?“


Homepage:
https://www.anja-saskia-beyer.com

Hinweis:
– Ich habe für diese Rezension von der Autorin/ dem Verlag keinerlei Gegenleistung bekommen, sie spiegelt mein persönliches Leseempfinden wieder. Das eBook habe ich mir selbst gekauft.

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Das Buch „Sommersehnsucht und Glücksgefühle“ von Anja Saskia Beyer ist der dritte und abschließende Band der Reihe „Liebe auf Capri“. 

Es erzählt die Geschichte der dritten Schwester Ann, die nach einer schweren Zeit in Berlin und ohne Job als Grafikdesignerin und ohne WG-Zimmer buchstäblich vor dem Nichts steht. Auf einer traumhaften Hochzeit auf Capri fühlt sie sich als Single zunächst völlig fehl am Platz, hofft aber zwischen Meeresrauschen und der vertrauten Nähe ihrer Schwestern auf einen Neuanfang.
Wie bei den vorherigen Bänden „Sommersehnsucht und Limonenblüten“ und „Sommersehnsucht und Meeresglitzern“ stellte sich bereits nach den ersten Seiten bei mir erneut dieses wunderschöne Gefühl des „Nach-Hause-Kommens“ ein. Es war herrlich, wieder in die sonnendurchflutete Landschaft der Insel Capri einzutauchen, aber das eigentliche Highlight war das Wiedersehen mit den vielen liebgewonnenen Figuren.
Anns persönliche Reise hat mich tief berührt, denn ich konnte mich so gut in sie hineinversetzen: Ihre Ängste, das Gefühl, manchmal vergessen zu werden oder die Richtung im Leben verloren zu haben, waren für mich absolut greifbar. Dass sie trotz dieser Zweifel den Mut aufbringt, sich neu zu erfinden, macht diesen Roman für mich so besonders und vor allem inspirierend.
Auch das Knistern zwischen ihr und dem rätselhaften Journalisten Phil hat mich gefesselt. Phil ist zurückhaltend und verfolgt eigene Pläne auf der Insel, was dazu führt, dass die beiden immer wieder aneinandergeraten. Ja, es gab Momente, in denen ich die beiden am liebsten geschüttelt hätte, weil man sich einfach wünscht, dass sie schneller zueinanderfinden. Aber letztlich habe ich dieses langsame und widerspenstige Annähern, total genossen. 
Was mich besonders überrascht hat: Die Handlung wird teilweise richtig spannend. Durch Phils Geheimnisse und die rätselhaften Umstände auf der Insel konnte ich das Buch an vielen Stellen nur schwer aus der Hand legen. Diese Mischung aus Romantik und fesselnden Momenten hat mich stellenweise nur so durch die Seiten fliegen lassen. 

Danke für dieses erneut wunderbare Leseerlebnis.

Fazit: „Sommersehnsucht und Glücksgefühle“ ist ein hochemotionaler und mitreißender Abschluss der wunderbaren Trilogie „Liebe auf Capri“.
Anja Saskia Beyer zeigt meisterhaft, dass man auch nach einem tiefen Fall die Chance auf ein neues Glück ergreifen kann. Ein absolutes Wohlfühlbuch mit Suchtfaktor. Sehr lesenswert. 

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„Sommersehnsucht und Meeresglitzern“

von Anja Saskia Beyer

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Bibliografische Angaben:
Erscheinungsdatum: 17. Juni 2025
Verlag: Tinte&Feder
Ausgaben: Taschenbuch, eBook & Hörbuch
ISBN: 978-2496714944
Seitenanzahl: 283 Seiten
Preise: 11,99€ (Taschenbuch), 02,49€ (eBook)
Reihe: „Liebe auf Capri“, Band 02 von 03

Klappentext:
„Als ihre Ehe kriselt, fährt die Architektin Lina mit ihrer Tochter Marie nach Capri zu ihren Schwestern. Sie liebt die Insel, doch warum hat ihr verstorbener Großvater sie alle stets ferngehalten? Und warum will Marie auf einmal das Abi schmeißen?
Nachdenklich streift Lina über die Insel, entdeckt ein zauberhaftes verfallenes Häuschen – und trifft den attraktiven Schreiner Luca. Spontan beauftragt er sie, es mit ihm zu restaurieren. Zwischen Lavendel und Orangenbäumen kommen die beiden sich näher. Als sie mitbekommt, dass ihre Großväter sich kannten, hofft Lina, endlich mehr zu erfahren. Tatsächlich stoßen die Schwestern dank Luca auf ein Familiengeheimnis. Doch auch er trägt etwas mit sich herum.“


Homepage:
https://www.anja-saskia-beyer.com

Hinweis:
– Ich habe für diese Rezension von der Autorin/ dem Verlag keinerlei Gegenleistung bekommen, sie spiegelt mein persönliches Leseempfinden wieder. Das eBook habe ich mir selbst gekauft

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Nachdem ich den ersten Band „Sommersehnsucht und Limonenblüten“ der Reihe „Liebe auf Capri“ von Anja Saskia Beyer vor einiger Zeit gelesen hatte, war ich mit dem zweiten Band „Sommersehnsucht und Meeresglitzern“ sofort wieder mittendrin und zurück im Geschehen. Anja Saskia Beyer schafft es meisterhaft, eine Vertrautheit zu erzeugen, die mich direkt an die bekannten Orte auf Capri zurückführte und mich liebgewonnene Figuren wie gute Freunde wiedersehen ließ.

Das absolute Highlight war für mich das fantastische Insel-Feeling. Die Beschreibungen der Schauplätze sind so lebendig, dass ich beim Lesen richtig Lust bekommen habe, Capri irgendwann selbst zu besuchen. Besonders spannend fand ich die Frage, warum der verstorbene Großvater seine Enkelinnen stets von der Insel ferngehalten hat. Die Suche der Schwestern nach der Wahrheit und die letztliche Aufklärung der Familiengeheimnisse haben die Spannung durchweg hochgehalten.
Die Liebesgeschichte zwischen der zutiefst verletzten Architektin Lina und dem geheimnisvollen Schreiner Luca ist wunderschön und romantisch erzählt. Als Lina in ihrer Ehekrise nach Capri flieht und dort auf Luca trifft, beauftragt er sie spontan, mit ihm ein zauberhaftes, verfallenes Häuschen zu restaurieren. Auch wenn die Renovierung für mich eher im Hintergrund stand, bot sie den perfekten Rahmen für die Annäherung der beiden sympathischen Figuren. Die leisen Zwischentöne und kleinen Missverständnisse zwischen Lavendel und Zitronenbäumen machten ihre Geschichte sehr greifbar, zumal auch Luca ein eigenes Geheimnis mit sich herumträgt.
Was dem Buch für mich eine ganz besondere Tiefe verliehen hat, war die zusätzliche Ebene der Mutter-Tochter-Beziehung. Maries plötzlicher Wunsch, das Abi zu schmeißen, gab der Geschichte eine sehr realistische und emotionale Dynamik. 
Es ist eine Geschichte, in der ich mich rundum wohl gefühlt habe. Herzlichen Dank für dieses wunderbare Lesevergnügen. 

Fazit: „Sommersehnsucht und Meeresglitzern“ von Anja Saskia Beyer ist ein wunderbarer Wohlfühlroman, der mein Fernweh geweckt hat und mich mit einer perfekten Mischung aus Romantik und verzwickter Familiengeschichte überzeugt hat. Sehr lesenswert. 

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„Das Leuchten von Ligurien“

von Cristina Caboni

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Bibliografische Angaben:
Erscheinungsdatum: 18. März 2026
Verlag: Blanvalet
Ausgabe: Taschenbuch & eBook
ISBN: 978-3734115035
Seitenanzahl: 352 Seiten
Preise: 13,00€ (Taschenbuch), 07,99€ (eBook)

Klappentext:
„Ein Wein, der auf dem Meeresgrund gereift ist – so etwas hat Adeline noch nie gehört. Der edle Tropfen ist von Miranda, einer alten Dame, die im Rathaus von Nizza, Adelines Arbeitsplatz, nach Hinweisen auf ihren tot geglaubten Sohn gesucht hat. Sie ist überzeugt, ihn auf der Straße gesehen zu haben. Adeline, die sich als Archivarin leidenschaftlich für Familienforschung interessiert, fasst sich ein Herz und reist zu Miranda nach San Remo, in die Stadt der Blumen, traumhaften Buchten und malerischen Strände, um Nachforschungen anzustellen. Das Geheimnis, das sie ans Licht bringt, führt sie auf die Spur ihrer eigenen Vergangenheit …“

Homepage:
https://www.penguin.de/buecher/cristina-caboni-das-leuchten-von-ligurien/taschenbuch/9783734115035

Hinweis:
– Ich habe für diese Rezension von der Autorin/ dem Verlag keinerlei Gegenleistung bekommen, sie spiegelt mein persönliches Leseempfinden wieder. Das Buch habe ich mir selbst gekauft.

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Das Buch „Das Leuchten von Ligurien“ von Cristina Caboni ist ein Roman, der eine tiefgründige Geschichte über zwei Frauen erzählt, die sich gegenseitig Halt geben, während sie nach Antworten auf die großen Fragen ihrer Vergangenheit suchen. 

»Alles, was in deinem Leben passiert ist, gehört zu dir, es hat dich geformt, dazu beigetragen, dich zu der Frau zu machen, die du bist.«

[Kapitel 26, Seite 274]

Es ist eine Geschichte, die mich nicht nur geografisch mitgenommen hat, sondern vor allem emotional. Cristina Caboni schafft es meisterhaft, zwei völlig unterschiedliche Schauplätze lebendig werden zu lassen: Das quirlige, lebhafte Nizza auf der einen Seite und das ruhige, traditionsreiche Weingut in Ligurien auf der anderen. Dieser Kontrast hat mich sofort in den Bann gezogen und eine Atmosphäre geschaffen, in die ich vollkommen abtauchen konnte.
Die Protagonistin Adeline ist eine unglaublich facettenreiche Figur. Ihre Leidenschaft für die Archivarbeit und die Familienforschung ist auf jeder Seite spürbar. Besonders berührt hat mich jedoch die Dynamik mit der alten Dame Miranda. Miranda ist verzweifelt auf der Suche nach ihrem tot geglaubten Sohn, und genau diese Suche führt sie und Adeline zusammen. Es entsteht eine ganz besondere Beziehung zwischen den beiden, während sie gemeinsam versuchen, das Rätsel zu lösen. Dass sich dabei auch Adelines eigene Hintergrundgeschichte nach und nach wie ein Puzzle zusammen setzt, hat mich völlig in die Geschichte hineingezogen und ich konnte das Buch nur schwer aus den Händen legen. 
Ein faszinierendes Detail war für mich das Thema Wein, insbesondere der Wein, der auf dem Meeresgrund reift. Dieser Wein verleiht der Geschichte eine ganz besondere, fast geheimnisvolle Note. Außerdem habe ich durch die kleinen Sachtexte über jedem Kapitel viel neues Wissen zum Thema Wein dazu gewonnen. 
Obwohl das Setting wunderschön ist, war es für mich vor allem die Suche nach der eigenen Identität und den Wurzeln, die mich am meisten überzeugt hat. Hier finde ich den italienischen Originaltitel „Das Mädchen ohne Wurzeln“ fast noch treffender als den deutschen Titel, da er den Kern der Geschichte perfekt einfängt.

Danke für dieses großartige Leseerlebnis. 

Fazit: „Das Leuchten von Ligurien“ von Cristina Caboni ist ein absolut mitreißender Roman, durch dessen Handlung ich förmlich geflogen bin. Es ist eine Geschichte, die in meinem Kopf, vor allem aber in meinem Herzen bleiben wird. Sehr sehr lesenswert. 

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„Kein böses Wort: in Paris“

von Angela Ochel

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Bibliografische Angaben:
Erscheinungsdatum: 09. November 2025 (TB), 26. Januar 2026 (eBook)
Verlag: SP
Ausgabe: Taschenbuch & eBook
ISBN:  979-8272654762
Seitenanzahl: 261 Seiten (TB), 192 Seiten (eBook)
Preise: 09,99€ (TB), 02,69€ (eBook)

Klappentext:
„Fleur ist geschieden, Single, fast 40 Jahre alt und übersensibel. Alles macht sie nervös, am liebsten hat sie ihre Ruhe. Der Nachteil, sie ist einsam. Sie betätigt sich wenig erfolgreich als Schriftstellerin und lebt von dem Erbe, das ihre Eltern ihr hinterlassen haben. Dass sie etwas wunderlich geworden ist, fällt ihr auch auf, zumal Fleurs letzte verbliebende Freundin immer wieder betont, wie nervig Fleur geworden ist und mit dem Ende der Freundschaft droht. Wohl oder übel begibt sich Fleur in psychotherapeutische Behandlung. Da in Paris einfach keine Therapeutin zu finden ist, bucht Fleur ein Ferienhaus in einem malerischen Dorf eine Stunde entfernt von Paris und nimmt zwei Wochen lang jeden Tag Therapiestunden bei Frau Doktor Fontaine.
Auf dem Dorfmarkt trifft sie den schüchternen Joris-Karl, der verarmt auf einem Schrottplatz bei seinem trinkenden Onkel schuftet. Joris-Karl ist zurückhaltend und auch er hält sich von den Menschen fern. Fleur verliebt sich augenblicklich in den 10 Jahre jüngeren Mann, der ihr ihre Liebenswürdigkeit dankt mit seiner zarten Aufmerksamkeit. Doch die Therapeutin warnt. Fleur dürfe nicht aus Einsamkeit einfach Joris mit einem treuen Hund verwechseln. Der junge Mann braucht ein eigenes, unabhängiges Leben. Und das würde Joris-Karl nie einfordern. Und so muss Fleur eine schmerzliche Entscheidung für sie beide treffen.
Das, was Fleur an Joris so liebt, ist, dass er KEIN BÖSES WORT sagt. Zu niemandem. Zu keiner Zeit.“


Kontakt:
https://www.instagram.com/a_ochel/?hl=de

Hinweis:
– Ich habe für diese Rezension von der Autorin keinerlei Gegenleistung bekommen, sie spiegelt mein persönliches Leseempfinden wieder – das eBook habe ich mir selbst gekauft.

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Das Buch „Kein böses Wort: in Paris“ von Angela Ochel erzählt die Geschichte der fast 40-jährigen, geschiedenen und übersensiblen Fleur, die sich in therapeutische Behandlung begibt, um ihrer lähmenden Einsamkeit zu entkommen. Sie mietet ein Ferienhaus in einem malerischen Dorf nahe Paris und trifft dort auf Joris-Karl, einen schüchternen, zehn Jahre jüngeren Mann, der auf dem Schrottplatz seines Onkels schuftet. Was folgt, ist eine zarte Annäherung, die jedoch durch die warnenden Worte der Therapeutin über die Abhängigkeit in ihrer Beziehung auf die Probe gestellt wird.

„Ich ertrage keinen Kummer, überhaupt keinen inneren Schmerz, keine Peinlichkeiten. Das tut mir sehr weh.“

[3. Kapitel, Seite 56]

Nachdem ich die letzte Seite dieses Buches gelesen hatte, blieb das Gefühl, etwas ganz Besonderes erlebt zu haben. Mein erster Gedanke war: Was für eine wunderschöne, emotionale Geschichte! In einer Welt, die oft laut und hektisch ist, war dieses Buch für mich wie ein tiefer, befreiender Atemzug. Ruhig, poetisch und tatsächlich ganz ohne ein böses Wort.
Die Protagonistin Fleur war mir von Anfang an unglaublich nah. Sie wird als übersensibel und ein wenig wunderlich beschrieben, und ich muss gestehen: Ich konnte mich in ihrer Art sehr gut identifizieren und habe mich an vielen Stellen selbst wiedererkannt. 
Besonders fasziniert hat mich das Setting. Angela Ochel nutzt den Kontrast zwischen der dörflichen Ruhe und der pulsierenden Großstadt meisterhaft. Während das Dorf für Fleur ein Ort der Heilung wird, scheint für den schüchternen Joris-Karl gerade Paris eine ganz eigene Rolle in seiner Entwicklung zu spielen.
Die Verbindung zwischen Fleur und Joris-Karl hat mich zutiefst berührt. Diese wohltuende Stille zwischen ihnen und die Art und Weise, wie sie einander gutgetan haben. Als die Therapeutin Fleur davor warnte, Joris-Karl aus reiner Einsamkeit mit einem „treuen Hund“ zu verwechseln, war ich hin- und hergerissen. Denn ich konnte beide Seiten verstehen: Fleurs tiefes Bedürfnis nach Nähe und die rationale, fast schmerzhafte Mahnung seine und auch ihre Unabhängigkeit zu wahren.

Danke für dieses großartige und unvergessliche Leseerlebnis. 

„Kein böses Wort. Auch nicht in Paris. Wussten die Menschen eigentlich, wie schön die Welt war ohne böse Worte?“

[9. Kapitel, Seite 133]

Fazit: Während ich das Buch „Kein böses Wort: in Paris“ von Angela Ochel gelesen habe, war es für mich, als liefe ein wunderschöner Film in meinem Kopf ab. Angela Ochels Schreibstil ist so bildhaft und einfühlsam, dass diese Geschichte mit Sicherheit noch lange in meinem Leseherz behalten werde. Ein Buch mit leisen und berührenden Tönen. Heilung beginnt oft dort, wo man es am wenigsten erwartet. Sehr lesenswert. 

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„Die Nordseeschwestern – Das Versprechen“

von Hannah Hope

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Bibliografische Angaben:
Erscheinungsdatum: 20. November 2025
Verlag: SP
Ausgabe: Taschenbuch & eBook
ISBN: 979-8272522610
Seitenanzahl: 242 Seiten
Preise: 10,99€ (TB), 02,99€ (eBook)
Reihe: „Die Nordseeschwestern“ Band 02 von 02

Kontakt:
https://www.instagram.com/mimij.poppersen/?hl=de

Klappentext:
„Sarahs Aufenthalt auf Norderney hat vieles verändert. Friedas Garten erblüht in neuer Pracht, und zu ihrem achtzigsten Geburtstag geschieht etwas, womit niemand gerechnet hätte. Auch zwischen Frieda und ihrem Sohn kehrt langsam wieder Vertrauen zurück, und Lasse beschließt, das Reetdachhaus nicht zu verkaufen.
Doch Sarah stößt weiterhin auf Rätsel. Frieda spricht von ihrer Schwester Nele, die als kleines Kind mit der Mutter verschwand. Kann es sein, dass sie tatsächlich noch lebt? Und was geschah damals mit Friedas Vater? Antworten zu finden, ist schwer, da Frieda sich nach wie vor in Schweigen hüllt.
Zwischen alten Geheimnissen und neuen Hoffnungen erkennt Sarah, dass die Nordsee nicht nur Vergangenes ans Licht bringt, sondern auch ihr eigenes Leben für immer verändert.“

Hinweis:
– Ich habe für diese Rezension von der Autorin und keinerlei Gegenleistung bekommen, sie spiegelt mein persönliches Leseempfinden wieder – das eBook habe ich mir selbst gekauft.

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Das Buch „Die Nordseeschwestern – Das Versprechen“ von Hannah Hope ist der zweite Band der Reihe, die auf der Insel Norderney angesiedelt ist und eine emotionale Familiengeschichte erzählt.

„Draußen empfing sie die Sonne mit einer milden Wärme. Über den Dünen zogen Möwen ihre Kreise, und das Meer schimmerte in der Ferne, ruhig und endlos. Alles wirkte so friedlich, und für einen Augenblick hatte sie das Gefühl, dass Friedas Geschichte auf geheimnisvolle Weise mit all dem verwoben war: mit der Insel, dem Wind und dem Meer, das alles bewahrte, was man ihm anvertraute.“

[Kapitel 25]

Nachdem mich der erste Teil „Die Nordseeschwestern – Das Vermächtnis“ bereits so abgeholt hatte, war ich sehr gespannt auf die Fortsetzung. Und was soll ich sagen? Ich bin wieder einmal absolut begeistert! Ein ganz wunderbarer zweiter Teil dieser wunderbaren Reihe von Hannah Hope.
Ich empfinde es als nicht unbedingt erforderlich, dass man den ersten Band vor diesem zweiten Band gelesen haben muss. Allerdings empfehle ich es trotzdem, da die Geschichte damit einfach runder und komplett ist.

Was mir an diesem Buch besonders gefallen hat, war dieses wohlige Gefühl, die liebgewonnenen Figuren wieder zutreffen. Es fühlte sich für mich beim Lesen fast so an, als würde man zu alten Freunden nach Hause kommen. Die Atmosphäre auf Norderney, Friedas Garten und das Leben im Reetdachhaus haben mich sofort wieder in ihren Bann gezogen.
Die Geschichte wird über mehrere Erzählebenen und Stränge erzählt. Das hat dazu geführt, dass keine „nervenaufreibende“ Hochspannung im klassischen Sinne entstand, sondern ich als Leserin immer einen guten Überblick über die Geschehnisse und die verschiedenen Figuren behalten konnte. Das hat dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch getan, ganz im Gegenteil: Dadurch konnte ich mich voll und ganz auf die emotionale Seite der Geschichte einlassen, und die war wirklich sehr, sehr berührend. Besonders die Suche nach der Wahrheit über Friedas Schwester Nele und das Schicksal Friedas mit ihrem gewalttätigen Vater ging mir nahe. Vor allem letztere Szenen waren mitunter schwer zu ertragen und trieben mir immer wieder die Tränen in die Augen.
Sarah als Protagonistin hat sich für mich in diesem Band authentisch weiterentwickelt. Ich mochte schon im ersten Teil ihre Ehrlichkeit und ihre Loyalität, und es war schön zu sehen, wie sie auch hier wieder mit viel Mut ihren Weg geht und auch für andere Menschen einsteht. Auch verfolgte ich die Entwicklung ihrer Beziehung zu Lasse und ich spürte richtig, wie die Bindung zwischen den beiden im Laufe der Handlung wächst.

Auch dieses Buch war wieder innerhalb weniger Stunden gelesen und es fühlte sich wie ein erholsamer Kurzurlaub ab.
Danke für dieses wunderbare Lesevergnügen. Es wird mit Sicherheit nicht mein letztes Buch von Hannah Hope gewesen sein.

Fazit: Das Buch „Die Nordseeschwestern – Das Versprechen“ von Hannah Hope möchte ich allen Lesern und Leserinnen empfehlen, die emotionale Familiengeschichten und die wunderschöne Nordsee-Kulisse lieben. Hannah Hope hat mich wieder einmal absolut mit ihrer Geschichte überzeugt und ich bin schon sehr gespannt auf die weiteren Bücher von ihr. Sehr lesenswert.

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„Die Nordseeschwestern – Das Vermächtnis“

von Hannah Hope

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Bibliografische Angaben:
Erscheinungsdatum: 01. Februar 2025
Verlag: SP
Ausgabe: Taschenbuch & eBook
ISBN: 979-8308958116
Seitenanzahl: 280 Seiten
Preise: 11,99€ (TB), 02,99€ (eBook)
Reihe: „Die Nordseeschwestern“ Band 01 von 02

Kontakt:
https://www.instagram.com/mimij.poppersen/?hl=de

Klappentext:
„Als Sarah auf Norderney einen verwilderten Garten neu gestalten soll, spürt sie sofort den Zauber des Ortes. Das Grundstück gehörte einst einer Frau namens Frieda, die für ihr Wissen über Heilkräuter bekannt war. Bei ihrer Arbeit stößt Sarah auf ein Notizbuch voller Erinnerungen und geheimer Kräuterrezepte, das sie immer mehr in Friedas Leben eintauchen lässt.
Obwohl Sarah die Frau nie kennengelernt hat, spürt sie eine unerklärliche Seelenverwandtschaft. Leider reagiert Friedas Sohn zunehmend ungehalten auf ihre Fragen, als hätte er etwas zu verbergen – doch das hält sie nicht davon ab, weiter zu recherchieren. Sie ahnt, dass das Haus einige Geheimnisse birgt, die bisher niemand zu lüften gewagt hat.
Während Friedas Geschichte Sarah immer stärker in ihren Bann zieht, muss sie feststellen, dass sie nicht nur dem Zauber der Insel verfallen ist, sondern auch Gefühlen, die sie längst verloren glaubte.“

Hinweise:
– Ich habe für diese Rezension von der Autorin und keinerlei Gegenleistung bekommen, sie spiegelt mein persönliches Leseempfinden wieder – das eBook habe ich mir selbst gekauft.

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Das Buch „Die Nordseeschwestern – Das Vermächtnis“ von Hannah Hope ist der Auftakt einer Buchreihe, die auf der Insel Norderney angesiedelt ist und Gegenwart und Vergangenheit mit einer romantischen Liebesgeschichte verbindet.

„Sarah konnte nichts dagegen tun. Sie fühlte sich sofort zu diesem Ort hingezogen. Trotz des Verfalls, des Staubes und den Spuren der Zeit – sie verliebte sich auf der Stelle.
Ein komisches Gefühl beschlich sie. Es war, als ob das Haus auf sie gewartet hätte.“

[Kapitel 04]

Der Klappentext verspricht eine Geschichte um Sarah, die, nachdem sie einen beruflichen Neustart gewagt hat, einen Auftrag auf Norderney annimmt. 
Ich empfand die Handlung als äußerst fesselnd, was vor allem an der Protagonistin liegt: Sarah ist zielstrebig, neugierig und ich mochte sie einfach ab der ersten Seite. Außerdem konnte mich gut in sie hineinversetzen und nahm ihre Entwicklung als sehr authentisch wahr. Sie gibt einfach nicht auf und ist dabei stets auf das Wohl anderer bedacht. Die Geschichte entfaltet sich in einem Erzählstrang in der Gegenwart, wobei die Vergangenheit langsam durch Passagen aus einem alten Notizbuch und durch Erzählungen anderer Menschen ans Licht kommt. Ich fand es sehr gelungen, wie Vergangenheit und Gegenwart miteinander verwoben sind und Zusammenhänge nach und nach deutlich werden. Frieda, die frühere Besitzerin des Hauses und des Gartens, ist ein faszinierender, rätselhafter und doch liebenswerter Charakter, sie hat mich sofort in ihren Bann gezogen.

Die spannende Handlung des Buches hat mich durchweg gepackt und ich habe die fast 300 Seiten innerhalb kurzer Zeit gelesen. Ich entwickelte beim Lesen zwar eine Theorie, auf was es hinauslaufen könnte, wurde schlussendlich aber dann doch etwas überrascht. Der Prolog bietet einen gelungenen Einstieg in die Geschichte und bildet zusammen mit dem Epilog den Rahmen der Geschichte.
Ein absolutes Highlight war für mich die Atmosphäre der Insel. Hannah Hope hat eine unglaubliche Gabe, Orte lebendig werden zu lassen. Ich war gedanklich auf Norderney angekommen, konnte mir alles wunderbar vorstellen, spürte den Wind in den Haaren, das Meer und den Sand unter meinen Füßen. Der Handlungsort ist essenziell für die Geschichte: Für den männlichen Protagonisten Lasse bedeutet er Heimat, für Sarah einen Tapetenwechsel und das Auffinden eines Sehnsuchtsortes. Die Geschichte hat mir so Lust auf Norderney gemacht, dass ich diesen Ort unbedingt mal besuchen möchte.
Die sich langsam entwickelnde Lovestory zwischen Sarah und Lasse fand ich auf jeden Fall richtig schön und authentisch. Sie berührte mich emotional und wirkt nicht überladen.

Nachdem mich die Autorin bereits mit ihrer „Geheimnisse der Brandung“- Reihe bestens unterhalten hat, war ich gespannt auf diese Buchreihe – und ich wurde von diesem Auftakt nicht enttäuscht.
Danke für dieses gelungene und unterhaltsame Leseerlebnis.

Fazit: Das Buch „Die Nordseeschwestern – Das Vermächtnis“ von Hannah Hope ist emotionaler und atmosphärischer Roman und ein Reihen-Auftakt, der Lust auf mehr macht. Ich bin einfach gespannt, wie es im zweiten Band der Reihe weitergehen wird, und freue mich auf ein Wiedersehen im zweiten Band mit all den liebgewonnenen Figuren. Sehr lesenswert!

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„Die beharrliche Stille der Seele“

von Shanaya Lane

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Bibliografische Angaben:
Erscheinungsdatum: 23. November 2025
Verlag: BoD
Ausgabe: Taschenbuch
ISBN: 978-3695191222
Seitenanzahl: 274 Seiten
Preise: 13,99€

Klappentext:
„Marie wächst in einer behüteten Welt auf, bis ein sexueller Übergriff ihres Nachbarn alles zerstört. Sie ist noch ein Kind, als ihr Vertrauen zerbricht und ihr Glaube an Gerechtigkeit in einem enttäuschenden Gerichtsverfahren zerschlagen wird. Allein mit ihrer Angst wird sie aufs Internat geschickt, wo Kälte und Einsamkeit ihre Kindheit ersticken. Um zu überleben, legt sie sich eine harte Schale zu, verletzt, bevor sie selbst verletzt wird. In ihrer Jugend sucht Marie Halt und Geborgenheit und gerät in eine zerstörerische Beziehung voller Abhängigkeit und Gewalt. Erst mit Carlos findet sie Liebe, Vertrauen und den Mut, wieder zu leben. Doch als sie Jahre später ihrem Peiniger erneut begegnet, kehrt die Vergangenheit mit voller Wucht zurück. Zwischen Angst und Entschlossenheit beginnt Marie, sich ihrer Geschichte zu stellen. Die beharrliche Stille der Seele ist ein packender Roman über sexuellen Missbrauch, Schmerz und die Kraft, das eigene Schweigen zu brechen, eine Geschichte über Mut, Überleben und die stille, unerschütterliche Hoffnung auf Heilung.“

Hinweise:
– Das Buch habe ich freundlicherweise von der Autorin als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen, ganz herzlichen Dank!
– Ich habe für diese Rezension von der Autorin keinerlei finanzielle Gegenleistung bekommen, sie spiegelt mein persönliches Leseempfinden wieder.
– Aufgrund der Gegenleistung in Form eines kostenlosen Rezensionsexemplars und der ausdrücklichen Leseempfehlung kennzeichne ich diese Rezension als WERBUNG.

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TW: Rezension behandelt sensible Themen: Sexueller Übergriff, Trauma und Gewalt.

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Das Buch „Die beharrliche Stille der Seele“ von Shanaya Lane ist eine Geschichte die auf den wahren Erfahrungen und Erlebnissen der Autorin nach einem sexuellen Übergriff beruht, allerdings stellenweise fiktionalisiert wurde.

„So wie das Wetter draußen plötzlich umschlug – der strahlende Sonnenschein wurde von einem gewittrigen Regenschauer abgelöst – so verwandelte sich auch ihre unbeschwerte, fröhliche Kinderseele in einen schweren, lauten und zerstörerischen Sturm. Dieser Sturm sollte sie ihr ganzes Leben lang begleiten.“

[Kapitel 3, Seiten 30/31]

Die zehnjährige Marie wächst in einem behüteten Elternhaus auf, ihr fehlt es an nichts. Doch dann verändert ein Tag ihr Leben für immer: Ihr Nachbar missbraucht sie und ihr Vertrauen zerbricht. Als ihre Familie bedroht wird und auch das Gerichtsverfahren alles andere als gerecht beendet wird, kommt Marie auf ein Internat.
Jahre später ist aus Marie eine Frau geworden, die als dreifache Mutter mitten im Leben steht. Doch die Schatten der Vergangenheit lassen sie nicht los und holen sie immer wieder ein.

Dieses Buch liegt für mich weit außerhalb meiner üblichen Komfortzone. Solche Geschichten, die schwere und vor allem persönliche Schicksale behandeln, berühren mich immer zutiefst und beschäftigen mich nachhaltig. Deshalb lese ich solche Bücher eher selten bis gar nicht. Nach dem freundlichen Mail Kontakt Ende November 2025 mit der Autorin machte mich die Geschichte dann doch sehr neugierig und ich beschloss das Buch zu lesen. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich für den lieben Kontakt und das Rezensionsexemplar bedanken, welches mich zusammen mit einer kleinen Aufmerksamkeit erreichte.

Der Roman hat mich emotional sehr stark bewegt. Während des Lesens war ich fassungslos, wütend und traurig zugleich. Die Art und Weise, wie die Autorin die Themen sexueller Missbrauch, Trauma und Gewalt darstellt, ist äußerst authentisch. Es ist eigentlich unvorstellbar, was die Protagonistin Marie, ihre Seele, alles ertragen und erleben musste. Die Darstellung ihres inneren Kampfes, von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter, habe ich als absolut nachvollziehbar empfunden.
Besonders hervorzuheben ist der Aufbau des Buches. Die Autorin arbeitet mit zwei sich abwechselnden Erzählebenen: „Früher“ und „Später“. Man lernt Marie zunächst als zehnjähriges Mädchen kennen, dann als erwachsene Frau und Mutter, die mitten im Leben steht, aber immer wieder von ihrer Vergangenheit eingeholt wird. Die Zeitebenen laufen geschickt aufeinander zu. Dieser Aufbau hat mich gefesselt und ich konnte das Buch nur schwer zur Seite legen. Dazu trug auch der emotionale, flüssige und packende Sprachstil von Shanaya Lane bei.

Ja, das Buch war für mich eine emotionale Herausforderung. Und ich bin froh, dass ich diese angenommen habe. Es ist ein Buch, das mir definitiv in Erinnerung bleiben wird.
Der Klappentext verspricht eine Geschichte über Mut, Überleben und die Hoffnung auf Heilung. Dieses Versprechen wurde für mich vollständig eingelöst. Danke für dieses bewegende und unvergessliche Leseerlebnis.

„Als sie schließlich ins Bett gingen, fühlte sich jeder von ihnen geborgen in dem Wissen, dass sie immer füreinander da sein würden – egal was auch kommen mochte.“

[Kapitel 14, Seite 94]

Fazit: Das Buch „Die beharrliche Stille der Seele“ von Shanaya Lane zeigt auf ergreifende Weise, wie wichtig familiärer Zusammenhalt als Stütze ist. Die zentrale Botschaft, die ich mitnehme, ist, dass man sich nach solch schrecklichen Erlebnissen nicht verstecken darf, sondern sich seinen Ängsten stellen und zeigen muss, dass man da ist und sich nicht unterkriegen lässt.
Deshalb gibt es eine absolute Leseempfehlung für dieses emotional herausfordernde, aber auch hoffnungsvolle Buch.

*Ich habe für diese Rezension von der Autorin keinerlei finanzielle Gegenleistung bekommen, sie spiegelt mein persönliches Leseempfinden wieder. Aufgrund der Gegenleistung in Form eines kostenlosen Rezensionsexemplars muss diese Rezension als Werbung gekennzeichnet sein.

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„Glücksreihe Mauchen-Chapelle – Pension Storchenglück“

von Marianne Carrera

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Bibliografische Angaben:
Erscheinungsdatum: 15. Oktober 2025
Verlag: tolinoMedia
Ausgabe: Taschenbuch & eBook
ISBN: 978-3819413803
Seitenanzahl: 408 Seiten
Preise: 18,99€ (Taschenbuch), 05,49€ (eBook)
Reihe: „Mauchen-Chapelle“ 02/02

Homepage:
https://www.mariannecarrera.com

Klappentext:
„Ungebetene Gäste und Bangen zwischen Hoffnung und Verrat …
Evas Traum von einer kleinen Pension ist zum Greifen nah. Mit Unterstützung der Familie steckt sie ihr ganzes Herzblut in den Umbau des alten Herrenhauses, das ihrem Bruder gehört. Ausgerechnet jetzt erfüllt sich der lang ersehnte Kinderwunsch mit Quentin, von dem sie sich erst kürzlich getrennt hat. Die erneute Annäherung zwischen den beiden stößt auf wenig Verständnis. Zu frisch sind die Erinnerungen an Quentins Machenschaften. Auch Cédric, der in der Pension arbeitet, ist Evas Ex ein Dorn im Auge. Als ein Gast die Existenz der Pension in Gefahr bringt, und die Gäste ausbleiben, droht Evas Traum endgültig zu platzen.
Ein Roman vor der Kulisse des südlichen Elsass, spannend und emotional.“

Hinweise:
– Ich habe für diese Rezension von der Autorin und keinerlei Gegenleistung bekommen, sie spiegelt mein persönliches Leseempfinden wieder – das Buch habe ich mir selbst gekauft.

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Der Roman „Pension Storchenglück“ von Marianne Carrera ist der zweite, in sich abgeschlossene, aber thematisch verbundene Band der „Glücksreihe Mauchen-Chapelle“.

„Blut ist dicker als Wasser. Und auf ihre Familie konnte sie zählen.“

[Kapitel 1]

Evas Traum von einer eigenen kleinen Pension im alten Herrenhaus ihres Bruders steht kurz vor der Erfüllung. Doch das Leben hält ungebetene Überraschungen bereit: Ausgerechnet jetzt, kurz nach der Trennung von Quentin, wird sie schwanger. Während Eva versucht, ihr Leben und die Renovierung unter einen Hut zu bringen, flammen alte Gefühle für Quentin wieder auf – was auf Unverständnis bei Familie und Kollege Cédric stößt. Als dann auch noch ein Gast die Existenz der jungen Pension bedroht, muss Eva um ihren Traum kämpfen.

Nachdem ich das Buch „Glücksreihe Mauchen-Chapelle – Gartenpforte ins Glück erst vor kurzem mit großer Begeisterung gelesen habe, musste ich auch unbedingt den zweiten Band der Reihe lesen. Ich hatte gleich zu Beginn der Geschichte ein Gefühl des „Nach-Hause-Kommens“, denke aber, dass auch Einsteiger und Einsteigerinnen sofort Anschluss an die Handlung bekommen und einer fesselnden und tiefgründigen Geschichte folgen dürfen, die tief im malerischen Elsass verwurzelt ist.
Die Autorin Marianne Carrera versteht es meisterhaft, eine Geschichte zu erzählen, die das Herz berührt und gleichzeitig sehr spannend und nervenaufreibend ist.

Im ersten Band steht Véronique im Zentrum der Geschichte, in diesem zweiten Band ist ihre Freundin Eva die Protagonistin und die somit das Herzstück des Romans bildet:
Eva ist eine unglaublich starke und gleichzeitig vielschichtige und authentische Figur. Man kann ihre Kämpfe und, ja, auch ihre Fehlentscheidungen, nachvollziehen. Es sind gerade diese menschlichen Schwächen, die sie so nahbar machen. Ihre Entwicklung von der Träumerin zur etwas überforderten Geschäftsfrau und kämpferischen Mutter ist ein zentrales Thema des Buches.
Die angedeutete Dreiecksbeziehung zwischen Eva, Quentin und Cédric steht stark im Fokus und sorgt für eine gelungene Dynamik in der Geschichte. Besonders die zarten, leisen Annäherungen und die gegenseitige Anziehungskraft zwischen Eva und Cédric, gepaart mit kleinen Missverständnissen, bieten wunderbare emotionale Tiefe. Es ist eine Gratwanderung zwischen Vertrauen, Geheimnissen und Hoffnung, die mich als Leserin emotional mitgenommen hat.

Vor allem diese „Dinge-die-im-Leben-so-passieren-Elemente“ sind es, die die Spannung in dieser Geschichte hoch halten. Ständige Wendungen, spannende und dramatische Zwischenfälle und die Bedrohung der Existenz der Pension sorgten dafür, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Die Handlung bleibt durchweg fesselnd und ich konnte das Buch stellenweise nur ganz schwer aus den Händen legen.
Die Atmosphäre des südlichen Elsass ist grandios eingefangen. Die Beschreibungen der Landschaft, der Orte und der Menschen sind so lebendig, dass ich oft das Gefühl hat, selbst vor Ort zu sein. Die liebevolle Darstellung der Schauplätze, wie beispielsweise der Pension, trägt enorm zum Lesevergnügen bei und macht einfach Lust darauf, die Region selbst zu besuchen.
Danke für dieses erneute wunderbare Lesevergnügen. Ich freue mich jetzt schon auf den Herbst 2026. Dann wird der dritte Band der Reihe erscheinen, den ich mit Sicherheit auch lesen werde.

„Aber wir sind nicht allein und gemeinsam werden wir auch das meistern.“

[Kapitel 27]

Fazit: Das Buch „Glücksreihe Mauchen-Chapelle – Pension Storchenglück“ ist ein absolutes Lesevergnügen und eine Geschichte die ich voll und ganz empfehlen kann. Marianne Carrera liefert, wie im ersten Band, eine perfekte Mischung aus romantischer Geschichte mit Tiefgang, einer Prise Spannung und einem authentischen, malerischen Setting.
Vorkenntnisse des ersten Bandes sind hilfreich, aber nicht zwingend notwendig, um diese wunderbare Geschichte zu genießen. Ein echtes Highlight, unbedingt lesen!

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