Wenn Bücher tanzen …

... oder Bücher uns zum Tanzen bringen!

Ihr Lieben,
welcher Bücherwurm kennt dieses Gefühl nicht: Man schlägt ein Buch auf, atmet den Duft des Buches ein, liest die ersten Worte, den ersten Satz, den ersten Abschnitt – und da passiert es: Die Gedanken beginnen zu Tanzen, die Geschichte nimmt in unserem Kopf immer mehr Gestalt an. Figuren werden zu Freunden, manch andere Figuren auch zu Feinden.
Das Buch bittet uns zum Tanz, und wir tanzen mit.

Ich wünsche euch auf meinem Blog „Büchertanz“ ganz viel Vergnügen


Eure



Ihr möchtet wissen, was ich gerade lese? Dann bitte HIER entlang… dort findet ihr mein Lesetagebücher.


„Haus im Schnee (Kathy O’Banion Mystery)“

von Alexandra Scherer

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Bibliografische Angaben:
Erscheinungsdatum: 10. Juli 2020
Verlag: SP
Ausgabe: Taschenbuch & eBook
ISBN: 978-3752974195
Seitenanzahl: 172 Seiten
Preise: 14,50€ (Taschenbuch), 03,49€ (eBook)
Reihe: „Kathy O’Banion-Mystery““ Band 02/02

Klappentext:
„In den Rauen Nächten ist die Wilde Jagd unterwegs ― ruhelose Seelen und alte Götter auf der Jagd nach Vergeltung. Kathy O‘Banion freut sie sich darauf, gemütliche Weihnachten mit ihrer angereisten Stiefmutter Holly und ihrem Mentor Silver zu feiern. Ein heftiger Schneesturm macht ihnen einen Strich durch die Rechnung. Ihr Wagen kommt von der Straße ab. Als die drei auf einem abgelegenen Bauernhof Schutz vor dem Sturm suchen, merken sie schnell, dass dort etwas nicht stimmt. Gehöft und Bewohner wirken wie aus dem letzten Jahrhundert. Kathy und ihre Begleiter werden in die sich anbahnende Familientragödie hineingezogen. Wenn sie es nicht schaffen, ein altes Versprechen einzulösen und dem Unglück einen anderen Verlauf zu geben, dann steht ihr eigenes Überleben auf dem Spiel. »Haus im Schnee« ist ein weiterer Mystery-Roman um die Geisterseherin Kathy O‘Banion.“

Homepage:
https://www.alexandrascherer.de

Hinweise:
– Das Buch habe ich freundlicherweise von der Autorin als Rezensionsexemplar (eBook) zur Verfügung gestellt bekommen, ganz herzlichen Dank dafür!
– Ich habe für diese Rezension von der Autorin keinerlei finanzielle Gegenleistung bekommen, sie spiegelt mein persönliches Leseempfinden wieder.
– Aufgrund der Gegenleistung in Form eines kostenlosen Rezensionsexemplars und der ausdrücklichen Leseempfehlung kennzeichne ich diese Rezension als WERBUNG.

– Hier findet ihr die Rezension zum ersten Band: „Haus im Nebel“.

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Nachdem mich Alexandra Scherer mit „Haus im Nebel“ bereits in eine Welt voller düsterer Geheimnisse und nebliger Ungewissheit entführt hat, war ich sehr gespannt auf das neue Abenteuer der Geisterseherin Kathy O’Banion. Doch ich sage es direkt vorab: Wer dachte, der Nebel sei beklemmend gewesen, wird im „Haus im Schnee“ eine ganz neue Dimension der Isolation erleben.

„Rund um mich nichts als weiße unerbittliche Kälte, in der ich mich zusammenkrümme, um ihr keine Angriffsfläche zu bieten. Leichentücher sind weiß. Wird der Schnee unser Leichentuch sein?“

[Kapitel 20]

Die Ausgangslage klingt fast nach einem klassischen Kammerspiel: Ein heftiger Schneesturm, ein Unfall und die Flucht auf einen abgelegenen Einödhof. Doch was Kathy, ihre Stiefmutter Holly und ihren Mentor Silver dort erwartet, ist kein gemütlicher Zufluchtsort. Während mich der erste Band durch eine eher diffuse, mystische Bedrohung bestochen hat, fühlte sich dieser Teil für mich deutlich düsterer und beklemmender an.
Der Hof und seine Bewohner wirken wie aus der Zeit gefallen, eine Welt aus dem letzten Jahrhundert, die sich jeder Logik entzieht. Diese Enge hat Alexandra Scherer meisterhaft eingefangen. Man spürt förmlich, wie die Kälte und die Ausweglosigkeit nicht nur von außen drücken, sondern auch das Gefüge zwischen den Protagonisten beeinflussen.

Ein interessanter Unterschied zum Vorgänger ist die Rollenverteilung. In „Haus im Schnee“ tritt Kathy als Hauptfigur gefühlt fast ein Stück weit zurück. Was im ersten Moment ungewohnt wirkt, entpuppt sich als geschickter Schachzug der Autorin: Denn dadurch bekommen Holly und Silver deutlich mehr Raum. Ich hatte das Gefühl, beide endlich besser kennenzulernen, auch wenn die bedrückende Atmosphäre auf dem Hof die Spannungen zwischen den Dreien merklich verschärft hat. Sie sind kein reiner Anker in der Not, denn die Enge zerrt an ihren Nerven, was die Geschichte noch authentischer macht.
Wie schon im ersten Band arbeitet Alexandra Scherer mit verschiedenen Erzählebenen. Es fühlt sich wieder an wie ein großes Puzzle, bei dem man als Leser/ Leserin zunächst einzelne Stücke sammelt, die sich erst nach und nach zu einer Geschichte zusammenfügen.

Ein ganz herzliches Dankeschön an Alexandra Scherer für die Bereitstellung und Zusendung des Rezensionsexemplars und für das erneute spannende und aufreibende Lesevergnügen.

Fazit: Das Buch „Haus im Schnee“ von Alexandra Scherer ist die noch intensivere Fortsetzung dieser faszinierenden Reihe. Während „Haus im Nebel“ mit dem Unbekannten spielte, konfrontiert dieser Mystery-Roman mit einer fast greifbaren Dunkelheit. Die Mischung aus Fiktion, Kathys Gabe und der historischen Schwere erzeugt eine Sogwirkung, der ich mich kaum entziehen konnte. Eine atmosphärisch dichte Geistergeschichte, die noch lange nachhallt. Sehr lesenswert!

*Ich habe für diese Rezension von der Autorin keinerlei finanzielle Gegenleistung bekommen, sie spiegelt mein persönliches Leseempfinden wieder. Aufgrund der Gegenleistung der Autorin in Form eines kostenlosen Rezensionsexemplars muss diese Rezension als Werbung gekennzeichnet sein.

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„Haus im Nebel (Kathy O’Banion-Mystery)“

von Alexandra Scherer

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Bibliografische Angaben:
Erscheinungsdatum: 28. Februar 2019
Verlag: SP
Ausgabe: Taschenbuch & eBook
ISBN: 978-3748515876
Seitenanzahl: 260 Seiten
Preise: 14,50€ (Taschenbuch), 04,99€ (eBook)
Reihe: „Kathy O’Banion-Mystery““ Band 01/02

Klappentext:
„Nach einem schweren Unfall sucht Kathy Heilung im Haus der Großmutter. Der Zeitpunkt ihrer Ankunft ist schlecht gewählt: Etwas stimmt nicht an dem Ort. Wenn Nebel aus dem Fluss aufsteigt, sterben Menschen. Weil das Haus der Großmutter am todbringenden Fluss liegt, beschließt Kathy, dem Geheimnis auf den Grund zu gehen, bevor sie selbst zum Opfer wird. Doch die Grenzen zwischen Verbündeten und Gegnern verwischen sich im Nebel …“

Homepage:
https://www.alexandrascherer.de

Hinweise:
– Das Buch habe ich freundlicherweise von der Autorin als Rezensionsexemplar (eBook) zur Verfügung gestellt bekommen, ganz herzlichen Dank dafür!
– Ich habe für diese Rezension von der Autorin keinerlei finanzielle Gegenleistung bekommen, sie spiegelt mein persönliches Leseempfinden wieder.
– Aufgrund der Gegenleistung in Form eines kostenlosen Rezensionsexemplars und der ausdrücklichen Leseempfehlung kennzeichne ich diese Rezension als WERBUNG.

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Das Buch „Haus im Nebel“ von Alexandra Scherer ist der Auftakt einer Mystery-Reihe und spielt in einer deutschen Kleinstadt, in der die Protagonistin Kathy O’Banion nach einem Unfall Heilung sucht. Doch stattdessen gerät sie in einen Strudel aus düsteren Geheimnissen und mysteriösen Todesfällen.

»(…) Merk dir einfach für die Zukunft: Es sind die anderen, die ein Problem mit der Wahrnehmung haben. In letzter Zeit warst du mit Leuten zusammen, die aus verschiedenen Gründen Interesse daran hatten, dass du unglaubwürdig wirkst.«

[Kapitel 35]

Als leidenschaftliche Leserin historischer Romane ist das Genre der „Mystik-Thriller“ für mich absolutes Neuland gewesen. Entsprechend gespannt, aber auch mit einer gewissen Skepsis, griff ich zu „Haus im Nebel“ von Alexandra Scherer. Ich muss gestehen: Zu Beginn musste ich mich erst einmal bewusst auf diese ganz andere Art des Lesevergnügens einlassen.
Was mich jedoch sofort für die Geschichte einnahm, war der Schreibstil der Autorin: Alexandra Scherer schreibt sehr flüssig und schaffte es von der ersten Seite an, mich direkt in die Handlung hineinzuziehen. Etwas gewöhnungsbedürftig waren anfangs die häufigen Zeit- und Ortssprünge. Doch was sich zunächst wie einzelne Puzzleteile anfühlte, fügte sich im Laufe der Handlung zu einer wirklich gelungenen und packenden Geschichte zusammen.
Die Atmosphäre des Buches ist durchweg düster und von einer fast greifbaren Bedrohung geprägt. Das Haus am Fluss, der unheimliche Nebel, der Tod und Verderben bringt … ich konnte die Kälte und die Gefahr förmlich spüren. Inmitten dieser Szenerie steht die Hauptfigur Kathleen O’Banion. Sie ist eine faszinierend undurchsichtige Persönlichkeit, die schwer zu durchschauen ist. Doch gerade diese Unnahbarkeit hat sie mir sehr sympathisch gemacht … ich mochte sie trotz (oder gerade wegen) ihrer Ecken und Kanten sehr.
Das Ende hat mich dann noch einmal richtig überrascht. Damit hatte ich so nicht gerechnet! Was bei mir nach dem Lesen vor allem nachhallt, ist die Figur der Kathy selbst und der Gedanke, dass es zwischen Himmel und Erde vielleicht doch mehr gibt, als wir mit unseren Augen sehen können.

»(…)Ich mag zwar wie ein Wrack aussehen. Aber mein Hirn hat nicht gelitten und ich merke, wenn mich jemand verarscht. (…)«

[Kapitel 47]

Ein ganz herzliches Dankeschön an Alexandra Scherer für die Bereitstellung und Zusendung des Rezensionsexemplars und für das spannende Lesevergnügen.

Fazit: Das Buch „Haus im Nebel“ von Alexandra Scherer war für mich ein gelungener Blick über den sprichwörtlichen Tellerrand. Wer spannende Lektüre liebt und bereit ist, sich auf eine mystische, dichte Atmosphäre einzulassen, dem kann ich diesen Roman nur wärmstens empfehlen. Für mich war es eine bereichernde Erfahrung außerhalb meiner Komfortzone und ich freue mich nun tatsächlich schon sehr auf den zweiten Band dieser Reihe!

*Ich habe für diese Rezension von der Autorin keinerlei finanzielle Gegenleistung bekommen, sie spiegelt mein persönliches Leseempfinden wieder. Aufgrund der Gegenleistung der Autorin in Form eines kostenlosen Rezensionsexemplars muss diese Rezension als Werbung gekennzeichnet sein.

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„Leas Spuren“

von Bettina Storks

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Bibliografische Angaben:
Erscheinungsdatum: 14. Oktober 2019
Verlag: Diana (Heyne)
Ausgabe: Taschenbuch, eBook & Hörbuch
ISBN: 978-3453360464
Seitenanzahl: 480 Seiten
Preise: 10,99€ (Taschenbuch), 09,99€ (eBook)

Klappentext:
„Paris 2016: Ein lukratives Erbe winkt der Stuttgarter Historikerin Marie und dem französischen Journalisten Nicolas, wenn sie eine schwierige Aufgabe lösen: Gemeinsam sollen sie ein lang verschollenes Gemälde finden und es den möglichen Überlebenden einer jüdischen Pariser Familie zurückgeben. Ihre Suche führt sie nicht nur in die Wirren des Zweiten Weltkriegs und an die Abgründe der Besatzungszeit, sondern wird rasch zu einem atemlosen Ringen mit der Vergangenheit ihrer Familien. Im Dickicht des Kunstraubs der Nazis muss sich Marie einem schrecklichen Geheimnis stellen – und bald auch ihren Gefühlen für Nicolas.Dramatisch, atmosphärisch und hoch spannend – mit großer Erzählkunst verwebt Bettina Storks reale Begebenheiten und Fiktion.“

Homepage:
https://www.bettinastorks.de

https://www.penguin.de/buecher/bettina-storks-leas-spuren/taschenbuch/9783453360464

Hinweis:
– Ich habe für diese Rezension von der Autorin/ dem Verlag keinerlei Gegenleistung bekommen, sie spiegelt mein persönliches Leseempfinden wieder – das Buch habe ich mir selbst gekauft.

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In ihrem Roman „Leas Spuren“ entführt Bettina Storks ihre Leser und Leserinnen auf eine hochemotionale Reise zwischen dem modernen Paris von 2016 und den düsteren Jahren der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg. Was als Suche nach einem verschollenen Gemälde beginnt, entwickelt sich schnell zu einer tiefgreifenden Auseinandersetzung mit Schuld, Verantwortung und der heilenden Kraft der Wahrheit.

„Sie würde in die Anfänge zurückgehen müssen, dorthin, wo alles begann. Sie würde Charlottes Leben erforschen. Mit dem Blick einer Wissenschaftlerin und dem Herzen einer Angehörigen. In den Keller der Familienarchive hinabsteigen und ihre Geschichte freischaufeln.“

[Seite 69, Kapitel 6]

Die Geschichte besticht durch ihre meisterhafte Konstruktion: Zunächst scheinen die Ereignisse in der Vergangenheit und die moderne Recherche der Stuttgarter Historikerin Marie sowie des Journalisten Nicolas nur lose miteinander verbunden. Doch Bettina Storks versteht es glänzend, diese Fäden im Laufe der Handlung immer enger zu einer eindrücklichen Geschichte zu verweben.
Besonders beeindruckend ist die atmosphärische Darstellung von Paris. Während die Stadt in den Jahren 2016/2017 als Sehnsuchtsort voller Leichtigkeit und Lebensfreude geschildert wird, wirkt das Paris der Besatzungszeit unter der deutschen Herrschaft bedrückend und düster. Dieser Kontrast machte die Tragweite der historischen Ereignisse für mich spürbar.
Trotz der schweren Thematik des Kunstraubs, der Judenverfolgung und Deportation gelingt es der Autorin, Lichtblicke in die Erzählung einzubauen. Die Liebesgeschichten – sowohl zwischen Marie und Nicolas in der Gegenwart als auch zwischen Charlotte und Victor in der Vergangenheit – sind feinfühlig und absolut glaubwürdig gezeichnet. Es ist dieses typische „Storks-Knistern“, das bereits früh spürbar ist und die Leser und Leserinnen hoffen lässt, dass die Liebe auch in Zeiten größter Not bestehen kann.

Ein zentraler Punkt des Buches ist die fundierte Aufarbeitung des NS-Kunstraubs. Für Leser/ Leserinnen, die sich bisher wenig mit dem „Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg“ beschäftigt haben, eröffnet der Roman erschütternde Einblicke in die systematische Plünderung jüdischen Eigentums. „Leas Spuren“ macht deutlich, dass es beim Kunstraub nicht nur um materielle Werte ging, sondern um den Versuch, die Identität und Geschichte ganzer Familien auszulöschen. Die fiktive Suche nach Lea und ihrem Gemälde wird so zum Mahnmal für die realen Opfer dieser Zeit.

„Historische Fakten waren eine Sache. Den Namen der eigenen Familie auf einem Originaldokument der Nazis zu sehen, eine andere.“

[Seite 37, Kapitel 3]

Bettina Storks hat mit dieser beeindruckenden Geschichte einmal mehr bewiesen, warum sie zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen gehört – was für eine besondere und große Erzählerin. Es ist eine Geschichte, die ich mit Sicherheit nie wieder vergessen werde. Danke für dieses emotionale und mitreißende Leseerlebnis.

Fazit: Das Buch „Leas Spuren“ ist mehr als ein historischer Roman – es ist ein Plädoyer für das Erinnern. Bettina Storks verbindet akribische historische Recherche mit einer tief bewegenden Familiengeschichte. Wer Bücher liebt, die Herz und Verstand gleichermaßen fordern und die zeigen, wie sehr unsere Gegenwart in der Vergangenheit verwurzelt ist, wird dieses Buch nicht mehr aus den Händen legen können. Absolut empfehlenswert!

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„Die Chemie der Liebe“

von Hannah Hope

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Bibliografische Angaben:
Erscheinungsdatum: 14. August 2024
Verlag: SP
Ausgabe: Taschenbuch, eBook & Hörbuch
ISBN: 979-8335877749
Seitenanzahl: 313 Seiten
Preise: 11,99€ (Taschenbuch), 2,99€ (eBook)

Klappentext:
„Als Rosa 1955 nach Heidelberg kommt, gibt sie sich zunächst mit ihrem Schicksal als Wäscherin für wohlhabende Familien zufrieden. Doch ihr Herz schlägt für etwas ganz anderes: ihre heimliche Liebe zu Hannes und der Chemie.
Jahrzehnte später macht ihre Enkelin Chiara eine bahnbrechende Entdeckung, die sie als „die Chemie der Liebe“ bezeichnet.
Bald wird jedoch klar, dass Chiaras Forschung nicht nur das Interesse seriöser Wissenschaftler weckt, sondern auch dunkle Machenschaften anzieht. Während sie sich um ihre Großmutter Rosa kümmert, offenbart diese ihre lang gehütete Vergangenheit, die Chiara auf die Spur einer verborgenen Familiengeschichte führt.
In einem Wettlauf gegen die Zeit muss Chiara nicht nur das Geheimnis ihrer Familie lüften, sondern auch ihre Entdeckung vor falschen Händen schützen, bevor es zu spät ist.“


Homepage/ Kontakt:
https://www.instagram.com/mimij.poppersen/?hl=de

Hinweis:
– Ich habe für diese Rezension von der Autorin und keinerlei Gegenleistung bekommen, sie spiegelt mein persönliches Leseempfinden wieder – das eBook habe ich mir selbst gekauft.

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Das Buch „Die Chemie der Liebe“ von Hannah Hope ist ein Roman, der auf zwei Zeitebenen eine ergreifende Familiengeschichte erzählt und größtenteils in Heidelberg spielt.

„Sie erkannte, dass der Lauf der Lebens oft darin bestand, dass neue Leben begannen, während andere endeten. Es war ein ständiger Wechsel von Freude und Verlust, der den Fluss des Lebens bestimmte.“

[Kapitel 47]

Nachdem mich Hannah Hope bereits mit ihren beiden Reihen „Geheimnisse der Brandung“ und „Die Nordseeschwestern“ absolut begeistert hat, war ich sehr gespannt auf das Buch „Die Chemie der Liebe“. Ich mag Geschichten, die auf zwei Zeitebenen spielen und so Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbinden. Und eines schon mal vorweg: Ich wurde von dieser wunderbaren Geschichte nicht enttäuscht: Es ist eines dieser seltenen Bücher, die einen nicht nur unterhalten, sondern tief im Inneren berühren und noch lange nachklingen.

Was mich an dieser Geschichte am meisten bewegt hat, ist die tiefe, beinahe greifbare Verbindung zwischen Rosa und ihrer Enkelin Chiara. Die Autorin verwebt die beiden Erzählebenen meisterhaft. Es ist nicht nur eine Familiengeschichte, sondern ein Zeugnis von gegenseitigem Respekt und bedingungsloser Liebe. Besonders berührend fand ich, wie Chiara in einer schwierigen Zeit ganz selbstverständlich für ihre Großmutter da ist. Diese Loyalität, die keine großen Worte braucht, bildet das emotionale Rückgrat des Romans.
Der historische Teil im Heidelberg der 1950er Jahre hat mich tief beeindruckt. Hannah Hope gelingt es hervorragend, die Atmosphäre der damaligen Zeit einzufangen. Ich habe richtig mit Rosa mitgefühlt: Diese innere Zerrissenheit zwischen dem Pflichtgefühl gegenüber ihren Eltern und ihrem brennenden Wunsch nach Freiheit und einem Chemiestudium war für mich absolut greifbar. Es macht deutlich, welche Hürden Frauen damals überwinden mussten, um ihren eigenen Weg zu gehen.
Obwohl die Geschichte von großen Gefühlen lebt, kommt auch die Spannung nicht zu kurz. Die Entdeckung der „Chemie der Liebe“ durch Chiara und die damit verbundenen dunklen Machenschaften bringen einen Thriller-Aspekt ein, der sich wunderbar in die Handlung einfügt. Dieser nimmt nicht überhand, sorgt aber dafür, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte. Es ist eine perfekte Balance zwischen den leisen, emotionalen Momenten der Vergangenheit und dem Wettlauf gegen die Zeit in der Gegenwart.

Danke für dieses wunderbare und stimmige Lesevergnügen. Und eines ist für mich nach der Lektüre klar: Ich möchte unbedingt in nächster Zeit Heidelberg besuchen – ein absoluter Sehnsuchtsort.

„Die Erinnerungen an die Zeit, die sie hier verbracht hatte, kehrten lebhaft zurück. Sie kannte jede Ecke dieses Hauses. Der Blick auf den Garten und das Schloss ließen sie kurz in einem Moment der Nostalgie innehalten.“

[Kapitel 41]

Fazit: „Die Chemie der Liebe“ von Hannah Hope ist für mich mehr als nur ein Roman. Es ist ein Plädoyer für den Mut, für seine Träume zu kämpfen, eine Erinnerung an die Kraft der Vergebung und die Erkenntnis, dass Liebe tatsächlich eine ganz eigene, unbezwingbare Chemie besitzt. Ich bin wirklich glücklich, Chiara und Rosa auf ihrem Weg begleitet zu haben. Absolut empfehlenswert!

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„Lindt & Sprüngli – Zwei Rivalen, ein Traum“

von Lisa Graf

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Bibliografische Angaben:
Erscheinungsdatum: 15. Oktober 2025
Verlag: Penguin
Ausgabe: Paperback, eBook & Hörbuch
ISBN: 978-3328604174
Seitenanzahl: 480 Seiten
Preise: 17,00€ (Paperback), 12,99€ (eBook)
Reihe: „Lindt & Sprüngli“ Band 02/02

Klappentext:
„Bern 1863: Kurz bevor die Räder einer vorbeifahrenden Kutsche den kleinen Tagträumer Rudolphe Lindt auf dem Marktplatz erfassen, wird er von einem bildhübschen Blumenmädchen gerettet. Von diesem Augenblick an ist klar: Der junge Lindt hat überlebt, um Großes zu vollbringen! Doch nicht etwa so, wie es sich seine Familie wünscht. Der Sohn eines Apothekers wird zum Schulabbrecher und stürzt sich in das Abenteuer. In Bern eröffnet er schließlich eine Schokoladenfabrik und schafft etwas Einzigartiges, das ihm einen Platz in den Geschichtsbüchern sichert: Der Junge, der einst eine herbe Enttäuschung für seine Familie war, revolutioniert die Schokoladenherstellung. Während Rudolphe Lindt das Conchieren erfindet, richten sich die Blicke der Welt auf ihn. Vor allem Chocolatier Sprüngli kann nicht glauben, was er vollbracht hat …“

Homepage:
https://lisagraf-autorin.de/lindt-spruengli/

https://www.penguin.de/buecher/lisa-graf-lindt-spruengli-lindt-spruengli-saga-2-/paperback/9783328604174

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Hinweis:
– Ich habe für diese Rezension von der Autorin und dem Verlag keinerlei Gegenleistung bekommen, sie spiegelt mein persönliches Leseempfinden wieder – das Buch habe ich mir selbst gekauft.
Hier geht’s zur Rezension des ersten Bands der Reihe: „Lindt & Sprüngli – Zwei Familien, eine Leidenschaft“

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Das Buch „Lindt & Sprüngli – Zwei Rivalen, ein Traum“ von Lisa Graf ist der zweite Band der Buchreihe, die im 19. Jahrhundert spielt und die aufregenden Gründungen der Schokoladen-Manufakturen „Lindt“ und „Sprüngli“ beschreibt.

Nachdem mich der erste Band der Saga, „Lindt und Sprüngli – Zwei Familien, eine Leidenschaft“, nicht restlos überzeugen konnte und ich dort Längen sowie zu wenig das Thema Schokolade bemängelte, war ich gespannt, wie es im zweiten Teil weitergeht. Und soviel vorweg: Meine Erwartungen wurden diesmal absolut erfüllt!
Der zweite Band ist für mich deutlich besser als der erste. Wo der Vorgänger noch langatmige Passagen hatte und die Auseinandersetzungen zwischen Vater und Sohn Sprüngli zu viel Raum einnahmen, ist „Zwei Rivalen, ein Traum“ wesentlich kurzweiliger und fokussierter. Mein größter Kritikpunkt am ersten Band war, dass die Firma Lindt gar keine Rolle spielte – das ändert sich hier zum Glück grundlegend.
Lisa Graf gelingt es hervorragend, die Leser und Leserinnen ins Zürich und Bern des ausgehenden 19. Jahrhunderts zu entführen. Ich fühlte mich direkt in die Zeit der Belle Époque zurückversetzt. Die Entstehung der berühmten „Chocolat fondant“ von Rodolphe Lindt hautnah mitzuerleben, war ein absolutes Highlight. Man spürt beim Lesen förmlich den Zeitgeist, das Denken der Menschen und die Atmosphäre der Handlungsorte.
Der Titel deutet Rivalität an, aber für mich standen vor allem die individuellen Wege der Hauptfiguren im Mittelpunkt. Es war spannend, die gegensätzlichen Persönlichkeiten von Johann Rudolf Sprüngli (dem Geschäftsmann) und Rodolphe Lindt (dem kreativen Genie) dabei zu begleiten, wie sie ihre Existenzen aufbauen. Sehr gefreut hat mich auch, bekannte Gesichter aus Band eins wieder zutreffen und sie ein weiteres Stück ihres Weges begleiten zu dürfen. Als besonders faszinierend empfand ich die neu hinzugekommene Figur der Binia. Sie ist eine starke und interessante Frauenfigur, die der Geschichte viel Tiefe und Charme verleiht.
Ein kleine Hürde zu Beginn des Buches war, dass die Vielzahl der ähnlichen Namen kurzzeitig bei mir für leichte Verwirrungen sorgte. Sobald ich aber in der Geschichte drin war, hat sich das schnell gelegt und ich konnte voll und ganz in die Geschichte eintauchen.

Danke für dieses gelungene Leseerlebnis.

Fazit: Das Buch „Lindt & Sprüngli – Zwei Rivalen, ein Traum“ von Lisa Graf hält, was es verspricht: Große Emotionen, spannende Entwicklungen und endlich viel mehr Schokolade! Es ist ein absolut gelungener zweiter Teil, der mich bestens unterhalten hat. Ich kann das Buch definitiv weiterempfehlen und freue mich jetzt schon riesig auf das große Finale der Trilogie, das im Herbst 2026 erscheinen wird!

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„Die weiße Nacht – Der erste Fall für Lou & König“

von Anne Stern

[Werbung*]

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Bibliografische Angaben:
Erscheinungsdatum: 02. Februar 2026
Verlag: Piper
Ausgabe: Hardcover & eBook
ISBN: 978-3492074612
Seitenanzahl: 400 Seiten
Preise: 25,00€ (TB), 19,99€ (eBook)
Reihe: „Lou & König“ 01/01

Homepage:
https://www.annestern.de

https://www.piper.de/buecher/die-weisse-nacht-isbn-978-3-492-07461-2

Klappentext:
„Kriminalkommissar Alfred König bekommt es im Hungerwinter 1946/47 mit einer Frauenleiche im Schnee zu tun. Die junge Fotografin Lou Faber hat die Tote in den Ruinen gefunden und trägt mit ihren Fotos unfreiwillig zur Ermittlung bei. Während Heiligabend näherrückt, lassen Lou die gefalteten Hände der Toten nicht los. Mit ihrer Intuition hilft sie König und ahnt bald, dass hinter seinem Schweigen ein Geheimnis steckt, das sie verbindet. Der Fund weiterer Leichen setzt die Ermittler unter Zeitdruck und weist in eine neue Richtung, zurück in die finstere Vergangenheit.“

Hinweise:
– Das Buch habe ich freundlicherweise vom Verlag und der Autorin als vorzeitiges Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen, ganz herzlichen Dank!
– Ich habe für diese Rezension vom Verlag und/ oder der Autorin keinerlei finanzielle Gegenleistung bekommen, sie spiegelt mein persönliches Leseempfinden wieder.
– Aufgrund der Gegenleistung in Form eines kostenlosen Rezensionsexemplars und der ausdrücklichen Leseempfehlung kennzeichne ich diese Rezension als WERBUNG.

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Der historische Kriminalroman „Die weiße Nacht“ von Anne Stern ist der Auftakt der Reihe „Lou & König“, spielt im Hungerwinter 1946/47 hauptsächlich in Berlin und zeigt die Aufklärung mysteriöser und rätselhafter Morde.

„Die Stadt glich einem einzigen Siechenhaus, eher noch einem Grab, das sich füllte, in dessen Tiefe immer noch mehr Menschen verschwanden, während die Überlebenden sich an der Oberfläche buchstäblich über den Knochen derjenigen dahinschleppten, die es nicht geschafft hatten.“

[Kapitel 18, Seite 113]

Schon auf den ersten Seiten hat mich die Atmosphäre des Berliner Hungerwinters 1946/47 vollkommen in den Bann gezogen. Es war eine Zeit, in der Deutschland am Boden lag: Die Temperaturen sanken in jenem Winter auf bis zu minus 30 Grad, während die Menschen in den zerbombten Städten kaum Heizmaterial oder Lebensmittel hatten. Anne Stern beschreibt dieses historische Szenario so eindrücklich und plastisch, dass mir beim Lesen physisch kalt geworden ist. Man spürt förmlich die klirrende Kälte in den Ruinen und die bleierne Schwere der Zeit, in der das tägliche Überleben ein verzweifelter Kampf war. Dabei fängt die Autorin die Zerrissenheit dieser Epoche perfekt ein: Auf der einen Seite herrscht eine tiefe, düstere Hoffnungslosigkeit, auf der anderen Seite ist da dieser unbändige, fast trotzige Überlebenswille der Menschen, der mich beim Lesen tief berührt hat. 

Das Herzstück der Geschichte ist für mich das neue Ermittler-Duo:
Die Verbindung zwischen der Fotografin Lou Faber und Kriminalkommissar Alfred König hat mich absolut überzeugt. Beide Charaktere sind unglaublich geheimnisvoll und undurchsichtig gezeichnet. Man merkt sofort, dass sie beide schwere Päckchen aus der Vergangenheit mit sich herumtragen, die sie erst nach und nach preisgeben. Genau diese Undurchsichtigkeit hat für mich einen enormen Reiz ausgemacht und die Spannung bis zum Schluss hochgehalten.
Was Anne Stern aber wieder einmal meisterhaft gelungen ist, ist die Verbindung von packender Unterhaltung mit fundierter Historie. Es ist erschütternd, wie sie historische und menschliche Abgründe ans Tageslicht bringt und in die Handlung verwebt. Das Ende war für mich absolut stimmig, hat mich emotional abgeholt und gleichzeitig auch sehr überrascht.

„Berlin war nicht länger der Mittelpunkt der Welt, wenn das überhaupt je der Fall gewesen war. Aus der einstigen Königin war eine zerlumpte Bettlerin geworden, die für ihre Sünden büßen musste.“

[Kapitel 7, Seite 38]

Als großer Fan der Fräulein-Gold-Reihe war ich sehr gespannt auf Anne Sterns neues Ermittlerteam … und was soll ich sagen? Wieder einmal hat mich Anne Stern voll und ganz überzeugt. Man merkt in jeder Zeile, wie viel Herzblut sie in diese Geschichte gesteckt hat. Danke für dieses mitreißende Leseerlebnis.
Und auch beim Piper Verlag möchte ich mich ganz herzlich für das vorzeitige Rezensionsexemplar bedanken.

Fazit: Der Reihenauftakt „Die weiße Nacht“ von Anne Stern hat mich von der ersten bis zur letzten Seite überzeugt. Anne Stern beweist erneut, warum sie zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen gehört. Wer atmosphärische Krimis mit Tiefgang und starken, vielschichtigen Charakteren mag, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Ich freue mich jetzt schon riesig auf die weiteren Teile dieser mitreißenden Reihe! Sehr lesenswert und ein absolutes Highlight.

*Ich habe für diese Rezension von der Autorin/ dem Verlag keinerlei finanzielle Gegenleistung bekommen, sie spiegelt mein persönliches Leseempfinden wieder. Aufgrund der Gegenleistung in Form eines kostenlosen Rezensionsexemplars muss diese Rezension als Werbung gekennzeichnet sein.

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„Das Wunder der Tannenbäume“

von Claudia Romes

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Bibliografische Angaben:
Erscheinungsdatum: 17. September 2024 (Paperback & eBook), 17. September 2025 (Taschenbuch)
Verlag: Aufbau
Ausgabe: Paperback, Taschenbuch & eBook
ISBN: 978-3352010118 (Paperback), 978-3746641188 (Taschenbuch)
Seitenanzahl: 273 Seiten
Preise: 15,00€ (Paperback), 12,00€ (TB), 08,99€ (eBook)

Klappentext:
„Schwarzwald, 1815: Anneliese ist erst sechzehn, als ihr Vater tödlich verunglückt und sie in seine Fußstapfen als Holzfällerin treten muss. Doch ihre Familie ist hoch verschuldet, und auf dem Freiburger Markt kann sie mit ihrem Holz kaum etwas verdienen. Da erinnert sich Anneliese an den heidnischen Brauch, Bäume in der Winterzeit festlich zu schmücken. Kurzerhand bietet sie ganze Tannen zum Verkauf an, die sie mit Äpfeln, Nüssen und kleinen Schnitzfiguren dekoriert – eine Sensation! Mit ihren Weihnachtsbäumen zieht Anneliese jedoch nicht nur die Aufmerksamkeit der Marktbesucher auf sich, sondern auch die des jungen Friedrich von Bergen …“

Homepage:
https://www.aufbau-verlage.de/ruetten-loening/das-wunder-der-tannenbaume/978-3-352-01011-8

Hinweis:
– Ich habe für diese Rezension von der Autorin und dem Verlag keinerlei Gegenleistung bekommen, sie spiegelt mein persönliches Leseempfinden wieder – das eBook habe ich mir selbst gekauft

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Das Buch „Das Wunder der Tannenbäume“ von Claudia Romes ist ein historischer Roman, der ab dem Jahr 1815 vorwiegend im Schwarzwald spielt und eine wunderschöne Einstimmung auf die Weihnachtszeit ist und weit über ein bloßes Wintermärchen hinausgeht.

„Anneliese spürte den Schwermut in sich aufsteigen. Kaspar verdiente es, glücklich zu sein. Sie alle verdienten es. Und sie dachte wieder an ihren Traum vom Gabenbaum, der die Schatten vertrieb und Hoffnung und Trost spendete.“

[Kapitel 7]

Besonders beeindruckt hat mich die Atmosphäre des Buches:
In der ersten Hälfte des Buches empfand ich die Schilderungen des Schwarzwalds in den Jahren ab 1815 als sehr intensiv. Claudia Romes fängt das harte Arbeitsleben, die bittere Armut und die eiskalten Wintermonate so authentisch ein, dass ich die Kälte beim Lesen förmlich spüren konnte. Inmitten dieser Entbehrungen begleiten wir mit Anneliese eine Protagonistin, die ich sofort in mein Herz geschlossen habe. Ihre Entwicklung ist enorm: Wie sie nach dem Tod des Vaters die schwere Arbeit im Wald übernimmt und trotz der Schuldenlast niemals aufgibt, hat mich sehr beeindruckt. Vor allem ihre tiefe Verbundenheit zu ihrem Bruder und ihr unermüdlicher Einsatz für die Familie machen sie zu einer wirklich faszinierenden Figur.
Im Verlauf der Geschichte verändert sich Annelieses Leben grundlegend, und die Handlung bekommt eine fast märchenhafte Wendung. Auch wenn man sich fragen mag, ob die aufkeimende Liebesgeschichte zwischen Anneliese und Friedrich von Bergen zu jener Zeit gesellschaftlich exakt so möglich gewesen wäre, für mich hat sie sich innerhalb der Geschichte einfach richtig und schön angefühlt.
Was mich jedoch am meisten berührt hat, ist die Idee hinter der Tradition. Es gibt viele Theorien darüber, wie der Weihnachtsbaum entstanden ist, aber nach dem Lesen dieses Buches denke ich mir, dass es genau so gewesen sein könnte. Die Vorstellung, wie aus der Not und dem Mut einer jungen Frau ein Symbol der Hoffnung wurde, ist bezaubernd und berührend.

Danke für dieses wundervolle weihnachtliche Lesevergnügen.

Fazit: Das Buch „Das Wunder der Tannenbäume“ von Claudia Romes hat meine (Vor)freude auf Weihnachten geweckt.
Außerdem erinnert die Leser und Leserinnen daran, worum es an den Festtagen eigentlich geht: Zusammenhalt, Nächstenliebe und kleine Wunder in dunklen Zeiten. Sehr lesenswert.

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„Das Schneeflockenmädchen“

von Mara Andeck

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Bibliografische Angaben:
Erscheinungsdatum: 17. September 2025
Verlag: Goldmann
Ausgabe: Taschenbuch & eBook
ISBN: 978-3-442-49636-5
Seitenanzahl: 352 Seiten
Preise: 13,00€ (TB), 09,99€ (eBook)

Klappentext:
„Die perfekte Lektüre für kalte Wintertage – so herzerwärmend und romantisch wie »Drei Haselnüsse für Aschenbrödel«
Rothenburg ob der Tauber, Dezember 1925. Marie zieht als Märchenerzählerin mit einem Pferdewagen von Weihnachtsmarkt zu Weihnachtsmarkt. Sie besitzt nur wenig, doch sie gibt viel: Den Bauersleuten, die ihr Kost und Logis gewähren, und den Kindern in den Dörfern schenkt sie mit ihren Geschichten Mut und Hoffnung. Ist das Zauberei? Haben die uralten Märchen heilende Kräfte? Der junge Zuckerwatteverkäufer Carl will mehr über Marie herausfinden. Er folgt ihr durch die tief verschneite Winterlandschaft – und verliert schon bald sein Herz an sie …
Ein wunderbarer Wohlfühlroman über die Magie des gesprochenen Wortes und die Macht der Liebe“


Homepage:
https://www.mara-andeck.de

https://www.penguin.de/buecher/mara-andeck-das-schneeflockenmaedchen/taschenbuch/9783442496365

Hinweis:
– Ich habe für diese Rezension von der Autorin und keinerlei Gegenleistung bekommen, sie spiegelt mein persönliches Leseempfinden wieder – das eBook habe ich mir selbst gekauft.

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Das Buch „Das Schneeflockenmädchen“ von Mara Andeck ist ein historischer Roman, der in der Weihnachtszeit im Jahr 1925 spielt und von einer jungen Frau erzählt, die als Märchenerzählerin durchs Land reist.

„Der Zauber dieser Geschichten lag nicht in der Handlung, auch nicht in den einzelnen Wörtern, sondern in den Bildern, die sie zwischen den Zeilen transportierten und sich tief in die Seele einbrannten. Sie waren in Jahrhunderten und Jahrtausenden durch ständiges Weitererzählen geformt und geschliffen worden und griffen universelle Gefühle, Ängste, Hoffnungen, Wünsche und Triebe auf.“

[Kapitel 17]

Die winterliche Stimmung im Rothenburg ob der Tauber des Jahres 1925 hat die Autorin Mara Andeck einfach wunderbar eingefangen. Während des Lesens fühlte ich mich völlig in das historische Setting zurückversetzt. Alles war so bildhaft und detailliert beschrieben, dass ich das Gefühl hatte, selbst im Pferdewagen durch die tief verschneite Landschaft zu fahren.
Im Zentrum steht die berührende Annäherung zwischen der Märchenerzählerin Marie und dem Zuckerwatteverkäufer Carl. Besonders spannend fand ich die Dynamik zwischen den beiden: Während Carls Zuneigung von Anfang an offensichtlich ist, bleiben Maries Gefühle lange im Dunkeln. Dieses Hin und Her wirkte auf mich jedoch nie aufgesetzt, sondern absolut authentisch und feinfühlig erzählt.
Was dieses Buch für mich zu etwas ganz Besonderem macht, ist der Einsatz der Märchen. Sie sind weit mehr als nur schmückendes Beiwerk. Mara Andeck nutzt sie geschickt, um die innere Gefühlswelt der Figuren auszudrücken und zu vertiefen. Zu sehen, wie Geschichten dabei helfen können, innerlich zu heilen und Hoffnung zu schenken, hat mich sehr beeindruckt. Zudem habe ich beim Lesen sogar einige für mich ganz neue Märchen kennengelernt.

Trotz der märchenhaften Züge vergisst das Buch nicht die Realität der damaligen Zeit. Ich konnte die finanzielle Not der Menschen und die noch immer spürbaren Nachwirkungen des Ersten Weltkriegs auf die Gesellschaft deutlich nachempfinden. Diese historischen Hintergründe geben der Geschichte eine angenehme Schwere. Besonders bewegt hat mich der Hinweis im Nachwort, dass die Geschichte einen wahren Hintergrund hat. Dieses Wissen macht das Gelesene für mich im Nachhinein noch authentischer und greifbarer.
Dass zusätzlich ein weiterer, völlig undurchsichtiger Erzählstrang eingewoben wurde, sorgte zudem für eine unerwartete Spannung. Ich konnte und wollte das Buch kaum noch aus den Händen legen.

Danke für dieses herzerwärmende Leseerlebnis, das mir die Weihnachtszeit um einiges versüßt hat.

Fazit: Das Buch „Das Schneeflockenmädchen“ von Mara Andeck habe ich mit einem wunderbaren Gefühl beendet und möchte dieses Buch jedem ans Herz legen, der eine zu Herzen gehende Weihnachtsgeschichte sucht und dabei den Zauber der Märchen neu entdecken möchte. Eine perfekte Lektüre für kalte Winterabende! Sehr lesenswert!

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„Die Fasern der Welt – Glimmende Himmel“

von Lia Scott

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Bibliografische Angaben:
Erscheinungsdatum: 16. Dezember 2025
Verlag: Tinte&Feder
Ausgabe: Taschenbuch & eBook
ISBN: 978-2496719246
Seitenanzahl: 314 Seiten
Preise: 11,99€ (TB), 04,49€ (eBook)
Reihe: „Die Fasern der Welt“ Band 02 von 02

Klappentext:
„Yorkshire, 1868: June hat die wunderschönen Craven Dales verlassen, um in einer Spinnerei Geld für ihre kranke Schwester zu verdienen – auch wenn der irische Wollsortierer Franky sie am liebsten direkt zurück nach Hause schicken würde. In der Industriestadt Bradford wird Kammgarn für die ganze Welt gefertigt: Doch den Preis für den Reichtum zahlen die Arbeiterfamilien, die unter schlimmsten Bedingungen arbeiten und leben.
June will nicht länger zusehen. Um gegen das Elend zu kämpfen, fasst sie ihr Wissen über die Vermeidung von Krankheiten in Aufklärungsartikeln zusammen und findet in dem idealistischen Journalisten Jacob Ford einen Verbündeten, um sie zu veröffentlichen. Die beiden verbindet die Leidenschaft für eine gerechtere Welt und sie verbringen mehr und mehr Zeit miteinander. Gleichzeitig ist da immer noch Franky – doch er ringt mit einer tiefen Schuld und hat sich geschworen, nie wieder eine Frau zu berühren …“

Hinweis:
– Ich habe für diese Rezension von der Autorin und keinerlei Gegenleistung bekommen, sie spiegelt mein persönliches Leseempfinden wieder – das eBook habe ich mir selbst gekauft.

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Das Buch „Die Fasern der Welt – Glimmende Himmel“ von Lia Scott ist der zweite Band der mitreißenden Buchreihe, die in den 1860er Jahren in Nordengland spielt.

„Er war einer der Hoffnungslosen dieser Stadt. Einer der Männer, die früher oder später ihre Gesundheit oder gar ihr Leben für Bradford lassen würden. Und für die Fasern, die hier die Welt bestimmten.“

[Kapitel 14]

Nachdem ich den ersten Band der Reihe „Der Wind von Yorkshire“ mit großer Begeisterung beendet hatte, war ich schon sehr gespannt auf die Fortsetzung. Und eines vorweg: Lia Scott hat mich auch mit ihrem zweiten Teil „Glimmende Himmel“ auf eine emotionale Achterbahnfahrt mitgenommen, die mich tief bewegt und berührt hat.

Der Wechsel vom idyllischen Schauplatz der Craven Dales in das rußige, industrielle Bradford des Jahres 1868 war für mich beim Lesen förmlich spürbar. Lia Scott beschreibt die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Arbeiterfamilien so packend und authentisch, dass es stellenweise fast unerträglich wurde. Ich muss gestehen, dass ich oft Tränen in den Augen hatte. Es ist bedrückend zu lesen, unter welchen Umständen die Menschen damals für den Reichtum weniger schuften mussten und auch immer Gefahr liefen, dafür ihr Leben zu verlieren. Diese historische Realität wird hier absolut ungeschönt und dadurch umso eindringlicher dargestellt.

Im Zentrum steht June, die ich bereits seit dem ersten Band fest in mein Herz geschlossen habe. Ihre Loyalität gegenüber ihrer kranken Schwester und ihr Mut, gegen das soziale Elend aufzubegehren, machen sie zu einer Heldin, mit der ich von der ersten Seite an mitgefühlt habe. Ihre Entwicklung ist für mich absolut authentisch, denn sie erleidet Rückschläge, sie sucht ihren Platz, ihre Stimme, in dieser harten Welt und kämpft für Gerechtigkeit.
Besonders fasziniert hat mich die Dynamik zwischen den Figuren. Franky ist ein wahnsinnig tiefgründiger Charakter, auch wenn er es einem (genau wie June) wirklich nicht leicht macht, ihn zu mögen. Seine innere Schuld und seine Verschlossenheit geben der Geschichte eine enorme Schwere und Tiefe.
Jacob Ford hingegen bleibt für mich noch ein wenig schwer zu fassen, was die Vorfreude auf den nächsten Band umso größer macht. Junes innere Zerrissenheit zwischen diesen beiden Männern und ihren unterschiedlichen Welten konnte ich in jedem Moment der Geschichte nachempfinden.

Obwohl die Kulisse düster und die Thematik oft schwer ist, lässt mich Lia Scott am Ende des Buches nicht hoffnungslos zurück. Es sind die kleinen Lichtblicke, die Hoffnung machen: Die entstehenden Freundschaften und der Zusammenhalt unter und zwischen den Arbeitern und Arbeiterinnen und die Tatsache, dass es Menschen wie Jacob und June gibt, die nicht wegsehen, sondern die Ungerechtigkeiten anprangern. Diese Funken Hoffnung machen die Geschichte trotz der bedrückenden Umstände einfach schön.

Herzlichen Dank für dieses mitreißende Leseerlebnis.

Fazit: „Die Fasern der Welt – Glimmende Himmel“ ist eine absolut gelungene Fortsetzung, die mich tief berührt hat. Ein historischer Roman mit Tiefgang, einer starken Frauenfigur und einer Prise Sozialkritik. Ich bleibe tief bewegt zurück und bin schon ganz gespannt, wie es im dritten Band weitergehen wird. Sehr lesenswert!

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„Die Nordseeschwestern – Das Versprechen“

von Hannah Hope

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Bibliografische Angaben:
Erscheinungsdatum: 20. November 2025
Verlag: SP
Ausgabe: Taschenbuch & eBook
ISBN: 979-8272522610
Seitenanzahl: 242 Seiten
Preise: 10,99€ (TB), 02,99€ (eBook)
Reihe: „Die Nordseeschwestern“ Band 02 von 02

Kontakt:
https://www.instagram.com/mimij.poppersen/?hl=de

Klappentext:
„Sarahs Aufenthalt auf Norderney hat vieles verändert. Friedas Garten erblüht in neuer Pracht, und zu ihrem achtzigsten Geburtstag geschieht etwas, womit niemand gerechnet hätte. Auch zwischen Frieda und ihrem Sohn kehrt langsam wieder Vertrauen zurück, und Lasse beschließt, das Reetdachhaus nicht zu verkaufen.
Doch Sarah stößt weiterhin auf Rätsel. Frieda spricht von ihrer Schwester Nele, die als kleines Kind mit der Mutter verschwand. Kann es sein, dass sie tatsächlich noch lebt? Und was geschah damals mit Friedas Vater? Antworten zu finden, ist schwer, da Frieda sich nach wie vor in Schweigen hüllt.
Zwischen alten Geheimnissen und neuen Hoffnungen erkennt Sarah, dass die Nordsee nicht nur Vergangenes ans Licht bringt, sondern auch ihr eigenes Leben für immer verändert.“

Hinweis:
– Ich habe für diese Rezension von der Autorin und keinerlei Gegenleistung bekommen, sie spiegelt mein persönliches Leseempfinden wieder – das eBook habe ich mir selbst gekauft.

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Das Buch „Die Nordseeschwestern – Das Versprechen“ von Hannah Hope ist der zweite Band der Reihe, die auf der Insel Norderney angesiedelt ist und eine emotionale Familiengeschichte erzählt.

„Draußen empfing sie die Sonne mit einer milden Wärme. Über den Dünen zogen Möwen ihre Kreise, und das Meer schimmerte in der Ferne, ruhig und endlos. Alles wirkte so friedlich, und für einen Augenblick hatte sie das Gefühl, dass Friedas Geschichte auf geheimnisvolle Weise mit all dem verwoben war: mit der Insel, dem Wind und dem Meer, das alles bewahrte, was man ihm anvertraute.“

[Kapitel 25]

Nachdem mich der erste Teil „Die Nordseeschwestern – Das Vermächtnis“ bereits so abgeholt hatte, war ich sehr gespannt auf die Fortsetzung. Und was soll ich sagen? Ich bin wieder einmal absolut begeistert! Ein ganz wunderbarer zweiter Teil dieser wunderbaren Reihe von Hannah Hope.
Ich empfinde es als nicht unbedingt erforderlich, dass man den ersten Band vor diesem zweiten Band gelesen haben muss. Allerdings empfehle ich es trotzdem, da die Geschichte damit einfach runder und komplett ist.

Was mir an diesem Buch besonders gefallen hat, war dieses wohlige Gefühl, die liebgewonnenen Figuren wieder zutreffen. Es fühlte sich für mich beim Lesen fast so an, als würde man zu alten Freunden nach Hause kommen. Die Atmosphäre auf Norderney, Friedas Garten und das Leben im Reetdachhaus haben mich sofort wieder in ihren Bann gezogen.
Die Geschichte wird über mehrere Erzählebenen und Stränge erzählt. Das hat dazu geführt, dass keine „nervenaufreibende“ Hochspannung im klassischen Sinne entstand, sondern ich als Leserin immer einen guten Überblick über die Geschehnisse und die verschiedenen Figuren behalten konnte. Das hat dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch getan, ganz im Gegenteil: Dadurch konnte ich mich voll und ganz auf die emotionale Seite der Geschichte einlassen, und die war wirklich sehr, sehr berührend. Besonders die Suche nach der Wahrheit über Friedas Schwester Nele und das Schicksal Friedas mit ihrem gewalttätigen Vater ging mir nahe. Vor allem letztere Szenen waren mitunter schwer zu ertragen und trieben mir immer wieder die Tränen in die Augen.
Sarah als Protagonistin hat sich für mich in diesem Band authentisch weiterentwickelt. Ich mochte schon im ersten Teil ihre Ehrlichkeit und ihre Loyalität, und es war schön zu sehen, wie sie auch hier wieder mit viel Mut ihren Weg geht und auch für andere Menschen einsteht. Auch verfolgte ich die Entwicklung ihrer Beziehung zu Lasse und ich spürte richtig, wie die Bindung zwischen den beiden im Laufe der Handlung wächst.

Auch dieses Buch war wieder innerhalb weniger Stunden gelesen und es fühlte sich wie ein erholsamer Kurzurlaub ab.
Danke für dieses wunderbare Lesevergnügen. Es wird mit Sicherheit nicht mein letztes Buch von Hannah Hope gewesen sein.

Fazit: Das Buch „Die Nordseeschwestern – Das Versprechen“ von Hannah Hope möchte ich allen Lesern und Leserinnen empfehlen, die emotionale Familiengeschichten und die wunderschöne Nordsee-Kulisse lieben. Hannah Hope hat mich wieder einmal absolut mit ihrer Geschichte überzeugt und ich bin schon sehr gespannt auf die weiteren Bücher von ihr. Sehr lesenswert.

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