Gelesen August 2019

Hier seht ihr die Bücher, die ich im August 2019 gelesen habe und ihr bekommt einen ersten Eindruck. Die ausführlichen Rezensionen folgen.
Falls es schon eine Rezension auf meinem Blog gibt, gelangt ihr mit einem Klick auf den Titel direkt bei der Rezension

Gelesene Bücher August 2019:
– Vier Bücher
– 2.157 Seiten

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Ulrike Gerold & Wolfram Hänel: „Allee unserer Träume“
erschienen am 25. Januar 2019
Ullstein, ISBN: 978-3548291420


Klappentext:
„Berlin in den Nachkriegsjahren: Die Stadt liegt in Trümmern, doch die Lebenslust der Menschen erwacht. Die junge Architektin Ilse hat eine Vision. Sie will die Stadt wieder aufbauen und Wohnungen auch für die einfachen Arbeiter schaffen. Der Wettbewerb für den Bau der Arbeiterpaläste in der Karl-Marx-Allee in Ostberlin ist ihre große Chance. Ihre Pläne werden tatsächlich ausgewählt. Aber ihr Ehemann erpresst Ilse mit einem Geheimnis aus ihrer Vergangenheit und gibt ihre Entwürfe als seine eigenen aus. Enttäuscht fasst sie einen Entschluss: Sie wird diese Ungerechtigkeit nicht hinnehmen, sondern um ein freies Leben und den richtigen Mann an ihrer Seite kämpfen.“

Meine Meinung:
Das Buch habe ich mir sehr spontan in einer Buchhandlung mitgenommen. Das Cover sprach mich gleich an und auch der Klappentext überzeugte mich.
Die Geschichte ist wirklich schön. Teilweise spannend und sehr atmosphärisch schildern die beiden Autoren den Aufbau von Ost- Berlin. Die Hauptfiguren sind sehr lebensnah gezeichnet. Es machte mir große Freude es zu lesen.

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Cristina Caboni: „Die Seidentöchter“
erschienen am 18. Juni 2019
Blanvalet, ISBN: 978-3734107382

Klappentext:
„Mailand, heute: Camillas Traum von einer Karriere als Modeschöpferin zerplatzt, als sie beschließt, sich um ihre schwer kranke Ziehmutter Marianne zu kümmern. Doch was wie ein Verzicht anmutet, entpuppt sich als unerwarteter Neuanfang. Camilla stößt auf eine Truhe mit wunderschönen Kleidern – die einzige Hinterlassenschaft von Mariannes Mutter, einer hochtalentierten Schneiderin. In eines davon ist eine Botschaft eingenäht. Fasziniert von der ihr unbekannten Frau, stellt Camilla Nachforschungen an, die sie in die Vergangenheit führen…
Paris, 1936: Catarina, eine junge Italienerin voller Hoffnungen und Ideale, hat in der Stadt der Liebe mit einem kleinen Atelier von sich reden gemacht. Sie wird geschätzt für ihre einzigartige Gabe, das Beste in ihren Kundinnen zum Vorschein zu bringen. Ihr größter Wunsch wäre ein großes Modeunternehmen, doch das Schicksal hat andere Pläne mit ihr… „

Meine Meinung:
Ein wunderschönes Buch. Nicht nur äußerlich. Ich liebe die Bücher von Cristina Caboni. Die Mischung aus Gegenwart und Vergangenheit, diese Begeisterung von ihr für die Themen. Man spürt, wie gut sie recherchiert und sich voll und ganz auf das Thema einlässt. Ich war ganz schnell in der Geschichte drin, tolle Charaktere und leichter, wunderschöner Schreibstil.

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Christopher W. Gortner: „Die Herrin des Winterpalasts“
erschienen am 17. September 2018
Goldmann, ISBN: 978-3442487691



Klappentext:
„Kopenhagen 1863: Minnie wächst behütet im Kreise ihrer liebevollen Familie auf. Als ihr Vater aber den dänischen Thron besteigt, verändert sich das Leben der jungen Prinzessin schlagartig. Minnie wird mit dem Zarewitsch, Thronfolger des fernen und gewaltigen Russischen Kaiserreiches, vermählt. Was als politische Bindung beginnt, entwickelt sich bald zu einer großen Liebe. Doch die schillernden Romanows sind dem Untergang geweiht. Denn mit dem Weltkrieg zieht ein Sturm herauf, der alles zu vernichten droht, was Minnie liebt…“

Meine Meinung:
Was für eine Geschichte… Atemberaubend, zu Tränen rührend und bewegend. Wenn ihr ein Buch über die letzten russischen Zaren lesen möchtet, dann lest dieses hier. Ich hatte ganz oft das Gefühl, ganz nah an der Zarenfamilie dran zu sein. Selten war ich nach einem Buch so traurig. Was vielleicht daran liegt, dass hier Weltgeschichte aufgeschrieben wurde, es eben auch so war.

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John Boyne: „Das Haus zur besonderen Verwendung“
erschienen am 01. August 2010
Arche, ISBN: 978-3716026427


Klappentext:
„Russland 1915: In einem kleinen Dorf verhindert der sechzehnjährige Bauernsohn Georgi mit Glück und Geistesgegenwart ein Attentat auf ein Mitglied der Zarenfamilie. Zar Nikolaus II. ruft Georgi daraufhin nach Sankt Petersburg, wo er ihn zum Leibwächter seines einzigen Sohnes ernennt, der nicht nur als Thronfolger in ständiger Lebensgefahr schwebt. Georgi weicht dem kleinen Zaren fortan nicht mehr von der Seite – und findet in ihm einen Freund. In den prunkvollen Sälen des Winterpalais begegnet er auch der Zarentochter Anastasia. Sie verlieben sich, wohl wissend, dass diese Liebe nicht sein darf. Doch Georgi und Anastasia gelingt es unentdeckt zu bleiben. Bis die Revolution ausbricht und Anastasia und ihre Familie an einen geheimen Ort verschleppt werden – ins ‚Haus zur besonderen Verwendung‘.“

Meine Meinung:
Der nüchterne Sprachstil von John Boyne hat mich schon in seinem Buch „Der Junge im gestreiften Pyjama“ fasziniert.
Mit diesem Buch hat er sich nochmal übertroffen. Es ist unglaublich dicht, so atmosphärisch. Teilweise hatte ich Gänsehaut beim Lesen.
Ein Buch, welches ganz zu Unrecht so lang auf dem SuB gelegen hat. Unbedingt lesen!

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