„Haus im Nebel (Kathy O’Banion-Mystery)“

von Alexandra Scherer

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Bibliografische Angaben:
Erscheinungsdatum: 28. Februar 2019
Verlag: SP
Ausgabe: Taschenbuch & eBook
ISBN: 978-3748515876
Seitenanzahl: 260 Seiten
Preise: 14,50€ (Taschenbuch), 04,99€ (eBook)
Reihe: „Kathy O’Banion-Mystery““ Band 01/02

Klappentext:
„Nach einem schweren Unfall sucht Kathy Heilung im Haus der Großmutter. Der Zeitpunkt ihrer Ankunft ist schlecht gewählt: Etwas stimmt nicht an dem Ort. Wenn Nebel aus dem Fluss aufsteigt, sterben Menschen. Weil das Haus der Großmutter am todbringenden Fluss liegt, beschließt Kathy, dem Geheimnis auf den Grund zu gehen, bevor sie selbst zum Opfer wird. Doch die Grenzen zwischen Verbündeten und Gegnern verwischen sich im Nebel …“

Homepage:
https://www.alexandrascherer.de

Hinweise:
– Das Buch habe ich freundlicherweise von der Autorin als Rezensionsexemplar (eBook) zur Verfügung gestellt bekommen, ganz herzlichen Dank dafür!
– Ich habe für diese Rezension von der Autorin keinerlei finanzielle Gegenleistung bekommen, sie spiegelt mein persönliches Leseempfinden wieder.
– Aufgrund der Gegenleistung in Form eines kostenlosen Rezensionsexemplars und der ausdrücklichen Leseempfehlung kennzeichne ich diese Rezension als WERBUNG.

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Das Buch „Haus im Nebel“ von Alexandra Scherer ist der Auftakt einer Mystery-Reihe und spielt in einer deutschen Kleinstadt, in der die Protagonistin Kathy O’Banion nach einem Unfall Heilung sucht. Doch stattdessen gerät sie in einen Strudel aus düsteren Geheimnissen und mysteriösen Todesfällen.

»(…) Merk dir einfach für die Zukunft: Es sind die anderen, die ein Problem mit der Wahrnehmung haben. In letzter Zeit warst du mit Leuten zusammen, die aus verschiedenen Gründen Interesse daran hatten, dass du unglaubwürdig wirkst.«

[Kapitel 35]

Als leidenschaftliche Leserin historischer Romane ist das Genre der „Mystik-Thriller“ für mich absolutes Neuland gewesen. Entsprechend gespannt, aber auch mit einer gewissen Skepsis, griff ich zu „Haus im Nebel“ von Alexandra Scherer. Ich muss gestehen: Zu Beginn musste ich mich erst einmal bewusst auf diese ganz andere Art des Lesevergnügens einlassen.
Was mich jedoch sofort für die Geschichte einnahm, war der Schreibstil der Autorin: Alexandra Scherer schreibt sehr flüssig und schaffte es von der ersten Seite an, mich direkt in die Handlung hineinzuziehen. Etwas gewöhnungsbedürftig waren anfangs die häufigen Zeit- und Ortssprünge. Doch was sich zunächst wie einzelne Puzzleteile anfühlte, fügte sich im Laufe der Handlung zu einer wirklich gelungenen und packenden Geschichte zusammen.
Die Atmosphäre des Buches ist durchweg düster und von einer fast greifbaren Bedrohung geprägt. Das Haus am Fluss, der unheimliche Nebel, der Tod und Verderben bringt … ich konnte die Kälte und die Gefahr förmlich spüren. Inmitten dieser Szenerie steht die Hauptfigur Kathleen O’Banion. Sie ist eine faszinierend undurchsichtige Persönlichkeit, die schwer zu durchschauen ist. Doch gerade diese Unnahbarkeit hat sie mir sehr sympathisch gemacht … ich mochte sie trotz (oder gerade wegen) ihrer Ecken und Kanten sehr.
Das Ende hat mich dann noch einmal richtig überrascht. Damit hatte ich so nicht gerechnet! Was bei mir nach dem Lesen vor allem nachhallt, ist die Figur der Kathy selbst und der Gedanke, dass es zwischen Himmel und Erde vielleicht doch mehr gibt, als wir mit unseren Augen sehen können.

»(…)Ich mag zwar wie ein Wrack aussehen. Aber mein Hirn hat nicht gelitten und ich merke, wenn mich jemand verarscht. (…)«

[Kapitel 47]

Ein ganz herzliches Dankeschön an Alexandra Scherer für die Bereitstellung und Zusendung des Rezensionsexemplars und für das spannende Lesevergnügen.

Fazit: Das Buch „Haus im Nebel“ von Alexandra Scherer war für mich ein gelungener Blick über den sprichwörtlichen Tellerrand. Wer spannende Lektüre liebt und bereit ist, sich auf eine mystische, dichte Atmosphäre einzulassen, dem kann ich diesen Roman nur wärmstens empfehlen. Für mich war es eine bereichernde Erfahrung außerhalb meiner Komfortzone und ich freue mich nun tatsächlich schon sehr auf den zweiten Band dieser Reihe!

*Ich habe für diese Rezension von der Autorin keinerlei finanzielle Gegenleistung bekommen, sie spiegelt mein persönliches Leseempfinden wieder. Aufgrund der Gegenleistung der Autorin in Form eines kostenlosen Rezensionsexemplars muss diese Rezension als Werbung gekennzeichnet sein.

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