von Caren Benedikt
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Bibliografische Angaben:
Erscheinungsdatum: 01. Juli (eBook), 15. Juli (Paperback)
Verlag: Blanvalet
Ausgabe: Paperback & eBook
ISBN: 978-3764508524
Seitenanzahl: 416 Seiten
Preise: 17,00€ (Paperback), 04,99€ (eBook)
Klappentext:
„Ein malerisch gelegenes Hotel. Eine Besitzerin, die um ihre Existenz kämpft. Und eine Familie voller abgrundtiefer Geheimnisse.
Salzburger Land, Sommer 1955: Theresa von Reuschenberg, Hotelière mit Herz und Vision, steht vor dem Chaos. Die Festspiele laufen, »Sissi« wird gedreht, die High Society geht bei ihr ein und aus – und plötzlich taucht ihr tot geglaubter Bruder Benedikt auf. Gezeichnet von der Kriegsgefangenschaft, fordert er seinen Anteil am Familienerbe. Während Theresa von finanziellen Schwierigkeiten geplagt um ihre Hotels kämpft, droht Benedikt, alles zu zerstören. Doch Theresa lässt sich ihre Liebe und Leidenschaft nicht nehmen und tut alles, um ihre Hotels, vor allem aber ihre Familie, beisammenzuhalten.“
Homepage:
https://petra-mattfeldt.de/schlosshotel-fuschl/ (Homepage Autorin)
https://www.penguin.de/buecher/caren-benedikt-schlosshotel-fuschl/paperback/9783764508524
(Homepage Verlag)
Hinweis:
– Ich habe für diese Rezension von der Autorin/ dem Verlag keinerlei Gegenleistung bekommen, sie spiegelt mein persönliches Leseempfinden wieder.
– Das eBook habe ich mir selbst gekauft.
– Da diese Rezension Links zur Homepage der Autorin und des Verlages enthält, kennzeichne ich diese Rezension als Werbung.
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In ihrem fesselnden Roman „Schlosshotel Fuschl“ entführt uns die Autorin Caren Benedikt in das glanzvolle Salzburger Land des Jahres 1955 und verwebt dort eine packende Hotel- und Familiensaga mit den Schatten der Nachkriegszeit.
Die Geschichte nimmt uns mit in das Salzburger Land des Sommers 1955: Die Salzburger Festspiele laufen, die High Society feiert und der legendäre „Sissi“-Film mit Romy Schneider wird gerade gedreht. Caren Benedikt schafft es meisterhaft, eine extrem dichte Atmosphäre zu erzeugen. Man spürt beim Lesen förmlich die Aufbruchstimmung und den schillernden Glanz dieser Epoche.
Doch das Buch ist weit mehr als nur eine glamouröse Kulisse. Durch das plötzliche Auftauchen von Theresas tot geglaubtem Bruder Benedikt, der gezeichnet aus der Kriegsgefangenschaft heimkehrt, wird die schillernde Fassade durchbrochen. Die Autorin zeigt eindringlich, dass die Schrecken des Zweiten Weltkriegs im Jahr 1955 noch lange nicht vergessen waren. Dieser Kontrast zwischen dem neuen Luxus und den tiefen, nachwirkenden Wunden der Vergangenheit verleiht dem Roman eine enorme emotionale Tiefe.
Die Hauptfigur Theresa von Reuschenberg ist eine faszinierende Persönlichkeit. Zu Beginn war sie für mich zwar etwas schwer zu greifen, doch im Laufe der Handlung ist sie mir absolut ans Herz gewachsen. Ihr Kampf um ihre Hotels, ihre finanziellen Sorgen und vor allem ihr Wille, die Familie trotz Benedikts Forderungen zusammenzuhalten, haben mich tief berührt. Ich konnte in jeder Sekunde mit ihr mitfühlen.
Als treuer Fan von Caren Benedikt wurde ich auch dieses Mal nicht enttäuscht: Mit ihrem gewohnt detaillierten, farbenfrohen und lebendigen Sprachstil gehört sie zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen. Bei „Schlosshotel Fuschl“ gab es für mich keine Sekunde Langeweile, die Seiten flogen beim Lesen einfach nur so dahin. Danke für dieses großartige Leseerlebnis.

Fazit: Das Buch „Schlosshotel Fuschl“ von Caren Benedikt ist ein absolut packender Roman, den ich allen Leserinnen und Lesern weiterempfehlen möchte, die Geschichten über Hotels, tiefgründige Familiensagas und lebendig erzählte Geschichte lieben. Sehr lesenswert.
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