„Heimatsommer“

von Petra Durst-Benning

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Bibliografische Angaben:
Erscheinungsdatum: 29. April 2026
Verlag: Blanvalet
Ausgaben: Paperback & eBook
ISBN: 978-3764508920
Seitenanzahl: 448 Seiten
Preise: 18€ (PB), 14,99€ (eBook)

Klappentext:
„Fleur liebt das Leben in Goldberg. Nirgendwo ist es so schön und idyllisch wie in ihrer Heimat. Doch alles gerät ins Wanken, als ihre Mutter Helene stirbt und die Zukunft des Weinorts auf dem Spiel steht. Zusammen mit ihrer besten Freundin Eleonore beschließt Fleur, für ihre Stadt zu kämpfen. Goldberg soll richtig aufblühen! In Schwung kommen ihre Pläne allerdings erst, als Jean-Claude, Koch und vielgereister Weltenbummler, in die Heimat zurückkehrt. Plötzlich liegt Hoffnung in der Luft – und wird auch Fleurs Herz wieder eine Heimat finden?“

Homepage:
https://www.durst-benning.de/home.html

https://www.penguin.de/buecher/petra-durst-benning-heimatsommer/paperback/9783764508920

Hinweis:
– Ich habe für diese Rezension von der Autorin/ dem Verlag keinerlei Gegenleistung bekommen, sie spiegelt mein persönliches Leseempfinden wieder. Das Buch habe ich mir selbst gekauft.

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Das Buch „Heimatsommer“ von Petra Durst-Benning ist ein zeitgenössischer Roman und handelt von der Protagonistin Fleur, die nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter um die Zukunft ihrer geliebten Heimat, des idyllischen Weinorts Goldberg, kämpfen muss. Zusammen mit ihrer besten Freundin Eleonore und dem heimgekehrten Weltenbummler Jean-Claude versucht sie, das Dorf wieder aufblühen zu lassen. 

Dieser Roman hat mich von der ersten Seite an verzaubert. Die Atmosphäre im Weinort Goldberg war für mich direkt spürbar. Die Kulisse ist so bildhaft beschrieben, dass ich Fleur sofort verstehen konnte: Man merkt auf jeder Seite, wie sehr sie ihr Leben in dieser Heimat liebt und auch wie wunderschön dieser Ort und die Menschen dort sind.
Zugegeben: Zu Beginn hatte ich ein paar kleine Probleme, die vielen verschiedenen Figuren und Namen auseinanderzuhalten und immer wieder richtig zuzuordnen. Doch dieses Gefühl verflog schnell. Mit der Zeit wurden die Charaktere für mich zu richtig guten Freunden und Freundinnen, mit denen ich von Herzen mitgefühlt und mitgefiebert habe.
Die Geschichte selbst bietet die perfekte Mischung aus emotionaler Tiefe und absolutem Wohlfühlfaktor. Sie beginnt mit einem sehr traurigen Wendepunkt, als Fleurs Mutter Helene stirbt. Ab diesem Moment gerät alles ins Wanken, denn auch die Zukunft des gesamten Weinorts steht plötzlich auf dem Spiel. Was Petra Durst-Benning hier meisterhaft geschafft hat: Obwohl Helene nicht mehr da ist, bleibt sie durchgehend in der Geschichte präsent und treibt das Geschehen und die Gedanken der Menschen an. Das hat mich tief berührt.
Jean-Claude, ein vielgereister Koch und Weltenbummler, bringt eine ganz eigene Dynamik in die Geschichte. Anfangs wirkte er auf mich noch etwas undurchsichtig, aber er entwickelt sich schnell zu einem wunderschönen Teil der Handlung, der neue Hoffnung in den Ort und in Fleurs Herz bringt. 

Es ist eine Geschichte, die definitiv Kopf und Herzen bleiben wird. Herzlichen Dank für dieses wunderbare und inspirierende Lesevergnügen.

Fazit: Das Buch „Heimatsommer“ von Petra Durst-Benning ist für mich ein großes, inspirierendes Plädoyer für die Heimatliebe und den Zusammenhalt untereinander. Es zeigt auf berührende Weise, wie wichtig die eigenen Wurzeln sind, aber vor allem, wie viel man durch gemeinsames Engagement bewegen kann, um das Wertvollste zu bewahren – die Heimat. Ein sehr lesenswertes Buch. 

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