„Das Grab im See“

von Linda Graze

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Bibliografische Angaben:
Erscheinungsdatum: 08. Juli 2026
Verlag: Gmeiner
Ausgabe: Taschenbuch & eBook
ISBN: 978-3-8392-8109-3
Seitenanzahl: 352 Seiten
Preise: 15,00€ (Taschenbuch), 11,99€ (eBook)

Klappentext:
„Ausgerechnet am idyllischen Mummelsee entdeckt eine koreanische Reisegruppe die Leiche einer jungen Frau. Die Offenburger Kriminalpolizei hegt keine Zweifel an einem Gewaltverbrechen. Als Spürhunde auf eine zweite Tote stoßen, wird die Bevölkerung unruhig. Wird hier etwa die alte Mummelseesage nachgespielt? Holt sich das Seeungeheuer seine Opfer? Die Kommissare Catharina Bäuerle und Luka Papadakis stehen unter Druck. Zwei Opfer, keine Spur: Was verbindet die beiden Toten? Und wer kennt das dunkle Geheimnis des Sees?“

Homepage:
https://lindagraze.de

https://www.gmeiner-verlag.de/buecher/titel/das-grab-im-see.html

*Hinweise:
– Das Buch habe ich freundlicherweise vom Gmeiner-Verlag als Rezensionsexemplar erhalten. Ganz herzlichen Dank dafür!
– Ich habe für diese Rezension von der Autorin und/oder dem Verlag keinerlei finanzielle Gegenleistung bekommen, sie spiegelt mein persönliches Leseempfinden wieder.
– Aufgrund der Gegenleistung in Form eines Rezensionsexemplars, der Verlinkung zur Verlagshomepage und der Homepage der Autorin, sowie der ausdrücklichen Leseempfehlung kennzeichne ich diese Rezension als WERBUNG.

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In ihrem packenden Kriminalroman „Das Grab im See“ entführt uns die Autorin Linda Graze an den idyllischen Mummelsee, der zum Schauplatz eines düsteren Gewaltverbrechens wird, bei dem eine alte Sage auf schreckliche Weise zum Leben erwacht. Als dort eine koreanische Reisegruppe die Leiche einer jungen Frau entdeckt, steht die Offenburger Kriminalpolizei vor einem Rätsel. Und für mich begann damit ein temporeiches Leseerlebnis.

Besonders begeistert hat mich das Ermittler-Duo Catharina Bäuerle und Luka Papadakis. Als Leserin wurde ich mitten in ihre Leben hineingeschubst, was eine ganz eigene Dynamik erzeugt hat. Die beiden sind keine Charaktere, die sofort alles von sich preisgeben, erst nach und nach „öffnen“ sie sich, was sie unheimlich tiefgründig und interessant macht. Die Chemie zwischen den beiden ist absolut stimmig. Man spürt in jeder Situation, wie gut sie sich aufeinander verlassen können. Diese spürbare Loyalität betrifft aber nicht nur das Haupt-Duo, sondern zieht sich durch das gesamte Gefüge aus den vielen, wunderbar gezeichneten Nebenfiguren in ihrem unmittelbaren polizeilichen Umfeld. 
Ein weiteres Highlight ist die Atmosphäre der Geschichte: Ich war selbst noch nie am Mummelsee und kannte die alte Mummelseesage vorher nicht. Linda Graze hat mich mit ihrer Darstellung jedoch komplett abgeholt. Die Frage im Klappentext, ob sich das Seeungeheuer seine Opfer holt oder hier die Sage nachgespielt wird, verleiht dem Fall eine mystische, fast unheimliche Tiefe. Der Einbau dieser Sage ist der Autorin absolut gelungen und bringt die Geschichte psychologisch geschickt voran und sorgt für eine greifbare, dichte Stimmung.
Auch der Spannungsbogen hat mich vollends überzeugt. Spätestens an dem Punkt, als die Spürhunde eine zweite Tote entdecken und sich die Ereignisse zu überschlagen beginnen, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die Bevölkerung wird unruhig, der Druck auf Catharina und Luka wächst – und ich habe eifrig mitgefiebert. Linda Graze baut die ein oder andere Wendung ein, die ich so absolut nicht vorhergesehen habe. Der Fall bleibt bis zum Schluss unvorhersehbar und die Auflösung des dunklen Geheimnisses um den See hat mich sehr zufrieden zurückgelassen.

Herzlichen Dank für das spannende Leseerlebnis und auch ein großes Dankeschön an den Gmeiner Verlag für die Zusendung und Bereitstellung des Buches als Rezensionsexemplar. 

Fazit: Das Buch „Das Grab im See“ von Linda Graze ist ein atmosphärisch dichter, wendungsreicher und rundum gelungener Regionalkrimi.
Für mich steht fest: Es wäre wunderschön, dieses interessante Ermittlerteam noch in weiteren Teilen begleiten zu dürfen. Sehr lesenswert!

Hier gibt’s mehr Buchrezensionen von Linda Graze:

„Tief unter der Alb“
„Haja oder Hanoi? Wehrles Detektivmobil“ (Pseudonym Lili Lemberg)

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